SANDE Das Projekt „Bürgerbus“, das die Gruppe „Bürgernahes Umfeld“ im Sander Bündnis für Familie angeschoben hat, soll im Frühjahr 2012 Fahrt aufnehmen: „Wir haben inzwischen 13 Personen, die als Fahrer in Frage kommen“, sagte Manuela Mohr vom Sander Familienbündnis. Die Gruppe habe bereits Fahrpläne erstellt, stehe in Kontakt zu Weser-Ems-Bus und verhandele über Zuschüsse seitens des Landes.

Rund 75 Prozent der Anschaffungskosten des Fahrzeugs von geschätzten 70 000 bis 75 000 Euro würden gefördert. Den Rest müsse der Verein „einfahren“. Wann der Bürgerbus Sande zu seiner Jungfernfahrt starten kann, ist aber noch offen.

Behindertengerecht

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Der Bürgerbus ist ein behindertengerecht ausgestatteter Kleinbus, der in den Sander Außenbezirken für mehr Mobilität sorgen soll und die Ortsteile mit dem Zentrum verbindet. Er ist wie ein normaler Linienbus zu festen Fahrpreisen nach einem festen Fahrplan durch ganz Sande unterwegs (siehe Info-Kasten).

Gesteuert wird der Bürgerbus von ehrenamtlichen Kräften mit entsprechender Zusatzausbildung.

Über das Projekt „Bürgerbus Sande“ informierten die Initiatoren jetzt auch viele interessierte Bürger am Rande des „Sander Frühlings“ (die NWZ  berichtete). Dort stand ein achtsitziger Bürgerbus aus Hude. Ein ähnliches Fahrzeug soll Mohr zufolge künftig auch in Sande zum Einsatz kommen.

Doch es fehlt noch an weiteren Fahrern mit entsprechender Qualifikation. Benötigt werden insgesamt 20 bis 25 Fahrer. „Wenn wir die zusammenhaben, dann gründen wir den Verein ,Bürgerbus Sande‘“, ergänzt Anita Fels von der Bürgerbus-Initiative in Sande.

Verbindung ins Zentrum

Wenn der Bus dann erst einmal fährt, soll er montags bis freitags die Außenbezirke Sandes abfahren und die Fahrgäste unter anderem zum Sander Bahnhof, ins Sander Zentrum und natürlich auch zum Nordwest-Krankenhaus bringen. Gefahren werden soll im Zweischicht-Betrieb, so Mohr.

Die Fahrgäste lösen ihre Fahrkarte wie in jedem normalen Linienbus auch im Bürgerbus beim Fahrer. Die Tarife orientieren sich am hiesigen Öffentlichen Personen-Nahverkehr. Die Karte ist auch in Linienbussen gültig, man kann also umsteigen und mit anderen Bussen die Fahrt fortsetzen, sagt Manuela Mohr.

Bürgerbus-Initiativen gibt es schon einige im Land. In Hude zum Beispiel oder auch in Westerstede. Dort startete die Initiative einst mit 70 Fahrgästen, inzwischen nutzen 700 das Angebot regelmäßig. Dort werde sogar schon über die Anschaffung eines zweiten Busses nachgedacht.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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