Borgstede /Winkelsheide Der Bezirksverband Oldenburg (BVO) investiert kräftig: Der Träger des Vareler Waisenstifts steckt im südlichen Friesland 800 000 Euro in seine Einrichtungen. Zum Waisenstift gehört die ehemalige Grundschule Borgstede, die für 350 000 Euro saniert wird. 450 000 Euro gibt es für die Wohngemeinschaft in Winkelsheide, die ebenfalls zum Waisenstift gehört.

Die Gelder sind Teil eines Investitionsplans, nach dem der Verband bis 2020 insgesamt 20 Millionen Euro in seine 17 Einrichtungen im Oldenburger Land investiert. Ziel der Investitionen: Den Komfort und die Sicherheit für Bewohner und Mitarbeiter zu steigern. Was passiert an den beiden Einrichtungen des Waisenstifts?

 Borgstede

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Die ehemalige Grundschule Borgstede, in der der Primarbereich der Von-Aldenburg-Schule untergebracht ist, wird für 350 000 Euro saniert. Im laufenden Betrieb werden derzeit die Wände neu gestrichen, die Bodenbeläge sowie die Türen erneuert. Außerdem steht das Thema Sicherheit auf der Agenda: Der gesamte Brandschutz des Gebäudes wird überprüft und auf den neuesten Stand gebracht, damit die Anlage alle brandschutztechnischen Anforderungen erfüllt.

Außerdem nehmen die Handwerker die Elektrik im gesamten Gebäude in Angriff – ebenso die sanitären Anlagen. Dazu kommt der Einbau einer behindertengerechten Toilette. Außerdem wird das Flachdach eines Zwischenbaus erneuert.

„Wir gehen derzeit von einer Fertigstellung zum Ende der Herbstferien aus“, erklärte BVO-Sprecher Michael Löning auf Nachfrage der NWZ. Das wäre Mitte Oktober.

 Winkelsheide

In Winkelsheide wird nicht saniert, sondern neu gebaut. In dem Haus ist eine Wohngruppe untergebracht, die intensiver Betreuung bedarf. Sie besteht aus sechs Kindern ab sechs Jahren, die in einer normalen Regelgruppe überfordert wären. Das Haus befinde sich energetisch und baulich in einem Zustand, bei dem eine wirtschaftliche Sanierung nicht möglich sei, heißt es vom BVO. Deshalb soll ein Neubau entstehen, der das alte Gebäude ersetzt und den heutigen baulichen und energetischen Standards entspricht. Das neue Gebäude soll dann im hinteren Bereich des Grundstücks entstehen.

Derzeit läuft noch das Baugenehmigungsverfahren. „Wir gehen davon aus, dass wir noch in diesem Jahr mit dem Bau starten und dann nach rund zehnmonatiger Bauzeit fertig sein können“, sagte Michael Löning. Der Neubau schlägt mit 450 000 Euro zu Buche.

Christopher Hanraets Redakteur / Redaktion Varel
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