Schortens „Dies ist eine der besten Schauen, die ich hier je gesehen habe.“ Dieses Wort von Günter Rektor, dem Ehrenvorsitzenden des Landesverbands der Kaninchenzüchter, hat Gewicht. Hat er doch nicht nur sein ganzes Leben als Züchter verbracht, sondern ist auch viele Jahrzehnte lang als Preisrichter aktiv gewesen – und hat unzählige Schauen gesehen. Und noch viel mehr Kaninchen.

Neuen Schwung haben die Kaninchenzüchter in Schortens bekommen, weil sie die kluge Entscheidung getroffen haben, sich mit ihren Kollegen in Friedeburg für die Ausstellung zusammenzutun. Der Grund: Es gibt immer weniger Freiwillige, die bei der Organisation einer großen Schau helfen – die Arbeit jedoch bleibt stets immens.

Und so tummeln sich in allen Käfigen in der großen Halle der Huntsteertscheune Deutsche Großsilber, Kleinschecken, Deutsche Kleinwidder, Schwarzgrannen, Englische Schecken und Rexkaninchen und zeigen, was die Züchter mit ihren Bemühungen in diesem Jahr erreicht haben.

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Wie wichtig es ist, diese Tradition zu erhalten, hob Anne Bödecker, stellvertretende Bürgermeisterin, auch im Namen des Friedeburger Bürgermeisters Helfried Goetz, der ebenfalls anwesend war, hervor. „In unserer jungen Stadt hat auch die Identifikation mit dem Leben auf dem Land einen festen Platz. Und gerade für Kinder und Jugendliche ist der verantwortliche Umgang mit Tieren eine wichtige Erfahrung, bei der sie lernen, verantwortlich mit Lebewesen umzugehen“, sagte sie.

Vereinsmeisterin in Schortens wurde Natalie Budde – die jüngste im Bunde – für ein schwarzes Lohkaninchen. Gleichzeitig wurde sie auch für zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Für den Friedeburger Verein errangen die Meisterschaft in verschiedenen Kategorien Johann Bradander, Janne-Jesper Willms, Wilko Reuß und Ewald Onken. Jugendmeister wurde Kevin Willms.

Das Zuchtjahr war für die Züchter ein recht schwieriges: Die Chinaseuche hat die Bestände dahingerafft. Die Viruserkrankung befällt nur Kaninchen – morgens kann das Tier noch fidel sein und abends bereits todkrank. Das einzige, was hilft, ist konsequente Impfung.

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