Berne „Dieser Garten macht etwas mit einem. Man muss sich Zeit nehmen, um alles auf sich wirken zu lassen. So entdeckt man immer wieder Neues“ – das sind Eindrücke, die Besucher nach einem Besuch im Arboretum Neuenkoop beschreiben. Auf dem zwei Hektar großen Grundstück hat Besitzer Matthias Rieger etwas Unglaubliches geschaffen. Wo vor 25 Jahren der Wind über Wiesen und Kuhweiden in der Wesermarsch fegte, stehen heute seltene Bäume und Gehölze um einen idyllischen, stillen See.

Neben 30 bis 40 verschiedenen Magnolien und ebenso vielen Fliedern findet man hier so exotische Pflanzen wie Blauglockenbäume, Kamelien, Seidenbäume, Kleeulmen, Schlangentannen und zahlreiche andere Nutz- und Ziergehölze. Mehr als 1000 verschiedene Arten und Sorten, schätzt Rieger, wachsen in seinem Arboretum. Gezählt hat er sie nie.

Angelegt hat Matthias Rieger seinen Garten nach klimatischen Gesichtspunkten. Die empfindlichsten Pflanzen wachsen geschützt in Hausnähe oder im inneren Garten. Je robuster die Gehölze sind, desto weiter außen im Garten sind sie gepflanzt. Auf verschlungenen Wegen können die Besucher das Arboretum durchstreifen – entweder allein oder bei einer der Führungen, die Rieger anbietet.

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Neben der klimatischen Gliederung gibt es in dem Park auch eine thematische Anordnung. Im mediterranen Bereich passt sich die Gestaltung den Pflanzen an, es gibt einen maurischen Garten, einen englischen Cottagegarten und seit neustem sogar einen kleinen Weinberg. Sichtachsen ermöglichen dabei auch immer einen Blick in die Ferne. Wenn Matthias Rieger in den Urlaub fährt, hält er stets die Augen offen, durchstreift Botanische Gärten und sammelt Sämereien, um zu sehen, ob sie auch in der Wesermarsch wachsen.

Besuchen kann man das Arboretum von Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr. Montag ist Ruhetag. Für Gruppen nach vorheriger Anmeldung ist der Garten von Montag bis Sonntag geöffnet, sobald die Corona-Regeln dies zulassen. Kontakt: Telefon  04406/224536.

Zwischen Oldenburg und Bremen gelegen gedeihen im Arboretum Neuenkoop verschiedene Gehölze aus aller Welt. Neben einer umfangreichen Sammlung von Eichen, Ahornen, Kastanien, Magnolien, Fliedern und Rhododendren,findet man eine Vielzahl subtropischer Gehölze wie Eukalyptus, immergrüne Magnolien, Kamelien, Hanfpalmen, Seidenbäume, Mittelmeerzypressen und Feigen.

Das Arboretum ist auch ein Versuchsgarten, in dem Pflanzen aus wärmeren Regionen im nordwestdeutschen Wetter getestet werden.


     www.arboretum-neuenkoop.de 

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Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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