Schortens Mit einer Personalstärke von 55 aktiven Mitgliedern ist die Feuerwehr Schortens für alle anfallenden Einsätze eigentlich gut aufgestellt. Das hob Ortsbrandmeister Ralf Schmittmann in seinem Jahresbericht bei der Hauptversammlung hervor.

100 Einsätze hat die Wehr im vergangenen Jahr geleistet, davon 24 Brandeinsätze. Großbrände hat es im Gebiet der Stadt glücklicherweise nicht gegeben. Trotzdem war die Wehr an der Bekämpfung zweier Großbrände in Jever und Wilhelmshaven unterstützend beteiligt.

Genau die Hälfte der Einsätze waren Hilfeleistungen wie Personensuche, Mensch in Notlage, Verkehrsstörungen, Wasser- und Sturmschäden, Türöffnungen bis hin zu Heumessungen. Ganz besonders belastend für die Einsatzkräfte sind, darauf wies Schmittmann besonders hin, die Türöffnungen, „da sie meist kein gutes Ende finden“. Deshalb werde da auch nur ein Minimum an erfahrenem Personal eingesetzt. Mit dem neu angeschafften Türöffnungssystem könne das Personal weiter reduziert werden.

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Hervorragend bewährt habe sich das neue Einsatzleitfahrzeug, das der Wehr im Januar 2015 übergeben wurde. Damit sei man als Schwerpunktwehr der Stadt optimal ausgestattet, um Einsätze zu koordinieren. Neben einer Vielzahl von Lehrgängen und Ausbildungen hat die Wehr auch bei einer Großübung im Juni auf dem Gelände der Firma Osterkamp ihr Können bewiesen. Geübt wurde dabei, nach einer Verpuffung im Gebäude vermisste Personen zu retten. Dabei bewiesen die Wehren der Stadt und andere Hilfsorganisationen, dass sie solch ein Szenario beherrschen können und effektiv zusammenarbeiten.

Auch das gesellige Leben kam nicht zu kurz. So gewann die Wehr beim Oktoberfest den Pokal beim Bus-Pulling, auch die Kranzniederlegung am Volkstrauertag gehört zu den festen Terminen.

Zwei Probleme drücken die Wehr erheblich. Die zunehmende Zahl der Fehlalarme führt zu unnützer Belastung und sollte nach Schmittmanns Auffassung den Auslösern in Rechnung gestellt werden. Auch bereitet die Tatsache, dass viele Feuerwehrmänner tagsüber nicht einsetzbar sind, weil sie auswärts arbeiten, immer mehr Probleme.

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