Varel Direkt nach Ostern beginnen die Bauarbeiten für die Sanierung der Oldenburger Straße in Varel. Die viel befahrene Durchgangsstraße wird dann für ein halbes Jahr gesperrt. Die Details stellten Bernd Redeker und Stephan Hennings, Geschäftsführer und Bauleiter der Firma Wilhelm Meyer, sowie Frank Buchholz, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, den Anliegern der Straße in einer Informationsveranstaltung im Rathaus vor.

Danach wird die Straße in zwei Abschnitten – zunächst der Abschnitt Teichgartenstraße-Lohstraße, dann Loh-straße-Tweehörnweg – bis Mitte Oktober saniert. Geh- und Radweg werden erneuert. Buchholz wies darauf hin, dass es sich um eine Sanierung, keinen Ausbau der Straße (mit Veränderung der Durchfahrtsbreite) handele.

Stephan Hennings erläuterte den Anliegern den Zeitplan. Bereits im März wird der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband den Kanal erneuern, aber in einem „grabenlosen Verfahren“, dem sogenannten Inlinerverfahren (dabei wird ein folienbeschichteter, nahtlosen Textilschlauch wie ein neues „Rohr im Rohr“ eingestülpt; Anm. der Redaktion).

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Ab 2. April erfolgt dann die Sperrung, anfangs auch mit der Sperrung der Kreuzung Neue Straße/Teichgartenstraße. Nach dem Abfräsen der Fahrbahn folgen die Arbeiten für Geh- und Radweg, werden Rinnen und Hochborde gesetzt. Die Tankstelle wird immer erreichbar sein, notfalls über die Menckestraße. Hennings bat um Verständnis, dass Grundstücke kurzfristig nicht erreichbar seien, wenn dort Borde und Rinnen gesetzt würden. Hotelbesitzerin Elfriede Achtig zeigte sich damit wenig zufrieden. Hennings versprach, sich für Lösungen einzusetzen, schränkte aber ein: „Wir verbauen eine Million Euro, das geht nicht ohne Beeinträchtigungen.“

Anita Osterloh fragte nach der Be- und Entladungsmöglichkeit für die Vareler Tafel. Sie sei jederzeit gegeben, sagte Hennings. Eine große Kundenfrequenz hat neben dem Hotel und der Gärtnerei auch das Gesundheitshaus, sagte Piet Ligthart. Bis auf wenige Tage seien die Betriebe aber für Anlieger erreichbar (Einbahnregelung stadtauswärts), bekräftigten Behördenleiter Buchholz und Bauleiter Hennings.

Für die Bürgerinitiative Oldenburger Straße stellte Sprecher Andreas Krause-Fischer fest, dass die Sanierung der Straße nicht das Ziel der Bürgerinitiative gewesen sei. Sie habe vielmehr ein Lkw-Verbot erwirken wollen. Stattdessen werde die Straße für Lkw befahrbar gemacht und „ein Zustand für Jahrzehnte festgeschrieben, wogegen wir als Bürger angehen. Wir sind darüber nicht glücklich.“ Dazu Buchholz: „Die Landesstraße dient dem überörtlichen Verkehr, dazu gehören auch Lkw, und dafür werden wir die Straße herrichten.“

Bürgermeister Gerd-Christian Wagner sprang Buchholz bei: „Der Verkehr lässt sich nicht in Luft auflösen und unterliegt klaren rechtlichen Vorschriften.“ Wagner erläuterte, dass es wegen der Grundeigentumsverhältnisse schwierig sei, Querungshilfen einzurichten, für die man Platz brauche. Eventuell seien Ampeln eine Lösung (in Höhe Weberei und Friedhof).

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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