Varel /Dangast Das Konzept für die Bebauung und Neugestaltung der Kuranlage und der Sandkuhle in Dangast steht: Insgesamt sollen in drei Segmenten 161 Wohneinheiten hergestellt werden. Das alte Kurmittelhaus wird abgerissen, der Kursaal und das Dangast-Haus bleiben erhalten und werden modernisiert.

Der Beginn des ersten von drei Bauabschnitten soll „spätestens Mitte nächsten Jahres“ erfolgen, sagte Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner am Donnerstag bei der Präsentation durch Projektentwickler Dirk Onnen. Zur Planungsreife soll es im Frühjahr 2015 kommen. Noch fehlt allerdings die Zustimmung des Rates. Die Bauzeit legte Onnen auf fünf Jahre fest. Das Investitionsvolumen bezifferte er auf 30 Millionen Euro.

Im ersten Segment nördlich des Kursaals sollen fünf Gebäude in einer dreigeschossigen Bauweise mit 45 Wohneinheiten entstehen. Wie im Exposé der Stadt gefordert, überschreiten sie die Höhe von elf Metern nicht. Architektonisch handelt es sich um giebelständige Häuser mit einer Klinkermalerei in sandigen Tönen.

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„In dem Entwurf haben wir uns an der Geschichte des Ortes und dessen Bauten orientiert, das Thema Expressionismus aus der Kunst aufgenommen “, erläuterte Dirk Onnen. Der Tourismus spielte in den Planungen eine entscheidende Rolle: „Wir wollten eine starke Architektur, die Bezug nimmt auf Dangast.“ Bewusst wurden der Kursaal und das Dangast-Haus erhalten. Ebenso der Brunnen auf dem Platz, der verkleinert wird. Onnen: „Das ist ein Stück Dangaster Geschichte, das Erscheinungsbild soll bleiben.“

Anstelle des maroden Kurmittelhauses entstehen vier Gebäude mit 28 Wohneinheiten. Sie werden ebenfalls dreigeschossig gebaut und eine Höhe von 14,50 Metern haben. Unmittelbar südlich dahinter, im so genannten Relais-Segment, sind fünf Häuser mit 25 Wohneinheiten geplant. Deren Höhe ist noch nicht festgelegt.

Im Bereich der Sandkuhle soll ein ein drittes, zu den ersten beiden völlig unterschiedliches Segment entstehen. Vorgesehen sind 63 anderthalbgeschossige Apartments mit insgesamt 225 Betten. Angesprochen werden sollen damit vor allem Familien mit Kindern.

Die Randbereiche mit der Bepflanzung und dem Baumbestand bleiben. Die geplanten Häuser werden dabei nicht höher als die Baumkronen. In dem neuen Bereich sollen zudem weitere Biotope entstehen. Ein Durchgangsverkehr wird es nicht geben, auch nicht auf der Saphuser Straße. „Das gesamte Quartier wird offen gestaltet mit einem Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer durchzogen“, betonte Dirk Onnen.

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Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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