VAREL Die Interessengemeinschaft Oldenburger Straße klagt gegen den Bescheid der Stadt Varel, die es abgelehnt hat, die Oldenburger Straße für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zu sperren. Darüber hinaus hatten die Anlieger gefordert, die Höchstgeschwindigkeit für Pkw auf 30 km/h zu senken.

Versammlung der Anlieger

„Wir sind mit dem Bescheid der Stadt nicht einverstanden. Wir sind überzeugt, dass unsere Argumente schwerwiegender sind als die der Stadt“, erklärte der Sprecher der Interessengemeinschaft, Andreas Krause-Fischer auf Anfrage der NWZ . Die Anlieger hatten in einer Versammlung den Bescheid der Stadt erörtert. Sie bereiten nun ihre Klage für das Verwaltungsgericht Oldenburg vor.

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Mehr als 13 000 Fahrzeuge, davon rund 460 Lkw, fahren pro Tag durch die Oldenburger Straße. Die Anlieger halten den Lkw-Verkehr mit Lärm und Erschütterungen für unzumutbar und fühlen sich erheblich beeinträchtigt. Die Stadt hingegen hat das Anliegen der dortigen Bürger untersucht und argumentiert unter anderem, dass weder die Verkehrszahlen noch die Lärmwerte es rechtfertigen, die Landesstraße für Lkw über 3,5 Tonnen zu sperren.

Kritik hatte die Interessengemeinschaft in der Vergangenheit auch daran geübt, dass sich die Politik in Varel nicht wirklich mit den Problemen der Oldenburger Straße beschäftigt. Nun hat SPD-Ratsherr Raimund Recksiedler das Thema aufgegriffen und einen Brief an den Bürgermeister geschickt. Recksiedler ist auch Vorsitzender der Verkehrswacht Varel/Friesische Wehde und Anlieger der Oldenburger Straße.

Ratsherr stellt Antrag

Zum einen möchte er, dass alle Ratsmitglieder eine Kopie des städtischen Bescheides und des Lärmgutachtens erhalten, damit alle Kommunalpolitiker tiefer in das Thema Oldenburger Straße einsteigen können. Andererseits beantragte Recksiedler, dass die Problematik Schwerlastverkehr in der nächsten Sitzung des Straßen- und Verkehrsausschusses öffentlich behandelt wird und dazu ein Vertreter der Interessengemeinschaft Oldenburger Straße eingeladen wird.

Der Ratsherr will zudem, dass die Stadtverwaltung die zuständige Straßenbaubehörde auffordert, die Gewichtsbeschränkung der Landesstraße 862 (Heubült-Diekmannshausen) von derzeit zwölf Tonnen aufzuheben. Dadurch erhofft sich Recksiedler eine Entlastung der Oldenburger Straße mit einem erheblichen Anteil an überörtlichem Verkehr. In dem Fall könnten zum Beispiel Lkw aus Richtung Rodenkirchen von der Bundesstraße 437 über Jaderberg zur Anschlussstelle Jaderberg der A 29 fahren.

Sanierung der Straße?

Da der Zustand der Oldenburger Straße nicht gut ist, möchte Recksiedler auch informiert werden, wie es um eine Sanierung der Straße und eventuell auch der Kanalisation bestellt ist. Nach dem strengen Winter 2009/2010 hatte die Stadt wegen der Straßenschäden die Höchstgeschwindigkeit für Lkw auf 30 km/h reduziert.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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