Bockhorn Im Betriebsausschuss für den Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung der Gemeinde Bockhorn hat am Montagabend Kämmerin Katja Lorenz den Haushaltsplan für das kommende Jahr präsentiert. Der Ergebnishaushalt für die Abwasserbeseitigung ist mit 770 500 Euro ausgeglichen, im Finanzhaushalt stehen Einzahlungen in Höhe von 770 000 Euro Auszahlungen von 696 000 Euro gegenüber, die Differenz von 74 000 Euro soll den Rücklagen zugeführt werden.

Bedeutsamer für die Bürger ist die Gebührenbedarfsberechnung. Den Ausführungen Katja Lorenz zufolge ist die Ausgleichsrücklage geschrumpft. Die Bockhorner Bürger verbrauchen jährlich etwa 296 000 Kubikmeter Abwasser, die Kosten für die zentrale Entsorgung liegen bei 737 600 Euro. Die Folge: Die Gebühren müssen um sieben Cent auf 2,49 Euro je Kubikmeter erhöht werden.

Der Vorsitzende des Ausschusses, Dirk Ihmels (CDU), meinte am Montagabend während der Sitzung dazu: „Wir müssen schauen, ob wir das Netz erweitern können. Kleinkläranlagen sind oft ungünstiger.“ Hartmut Kaempfe (UWG) zeigte den Widerspruch auf, dass Wassersparen zu höheren Gebühren führe.

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Bauamtsleiter Jörg Lorenz führte die ersten Bilder einer Kanalbefahrung vor. Im Bereich Lärchenstraße sind anderthalb Kilometer mit einem Kamerawagen untersucht worden: „Der Zustand in diesem Bereich ist ein sehr guter, aber da hat sich schon ein Sanierungsaufwand von rund 22 500 Euro ergeben.“ Woanders könnte es auch teurer werden, „und wir haben 55 bis 58 Kilometer insgesamt an Kanälen.“ Diese erste Befahrung hat insgesamt 12 000 Euro gekostet.

Der Ausschuss sprach sich am Montag dafür aus, einen Rahmenvertrag mit einer Firma abzuschließen, um die Befahrungen konsequent durchführen zu können. Lorenz: „Wir müssen den Zustand unseres Kanalnetzes kennen, um Unterhaltspflichten zu genügen. Wenn irgendwo etwas einbricht, sind wir in der Haftung.“

Geld für diese erste Befahrung und Sanierung ist im Haushalt vorhanden.

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