NEUENBURG Mehr als 100 Frauen konnte Vorsitzende Gudrun Brunken bei der Jubiläumsfeier begrüßen. Zum Gratulieren gekommen waren auch Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann, sein Bockhorner Kollege Ewald Spiekermann sowie Pastor Andreas Kahnt und Friesland Gleichstellungsbeauftragte Elke Rohlfs-Jacob. Es gab viel Lob für den Verein, der sich seit 50 Jahren für die Belange der Frauen einsetzt.

So findet Heiner Lauxtermann die Bandbreite der Veranstaltungen bemerkenswert; der Verein decke das gesamte gesellschaftliche Spektrum ab. Als vorbildlich bewertete er beispielsweise den Bücherherbst, die Teilnahme an der Ferienpassaktion und die vielen Vorträge. Andreas Kahnt präsentierte einen Lobgesang auf die Hausfrau.

Begeistert von der Themenvielfalt ist auch Elke Rohlfs-Jacob. Die Tatsache, dass dem Verein heute fast 200 Frauen angehören, sei ein Zeichen dafür, dass sich die Frauen angesprochen fühlen. In ihrem Vortrag ging sie auf die veränderte Rolle der Frau ein „von der Hausfrau mit Kochlöffel und Schürze am Herd hin zur Familienmanagerin“. Die Tätigkeit der Hausfrau habe sich verändert. Da viele Frauen Beruf und Haushalt miteinander verbinden müssten, bleibe für den Haushalt weniger Zeit. Hausarbeit sei auch nicht mehr gleichzusetzen mit Frauenarbeit, immer mehr Männer kümmern sich auch um den Haushalt.

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Die Chronik und ein Film, der bei der Jubiläumsfeier gezeigt wurde, verdeutlichten das breite Spektrum des Vereinslebens. 1958 war der Verein von 15 Frauen aus Zetel, Neuenburg und Bockhorn gegründet worden mit dem Ziel, jüngere und ältere Frauen zusammenzuführen. Gemeinsame Treffen und Unternehmungen, Vorträge und Weiterbildung in hauswirtschaftlichen und umweltpolitischen Gebieten wurden und werden geboten. Aber auch die Bereiche Gesundheit und Soziales werden abgedeckt.

Auch viele Reisen wie nach Mallorca, in die Schweiz, nach Schottland und Italien standen auf dem Programm. Gut besucht sind auch die Interessengruppen wie die Wandergruppe, der Gymnastikkreis und das Lesefroum „Bücher und mehr“. Gudrun Brunken bedankte sich bei ihren „Vorstandsdamen“ und allen Frauen, die es möglich gemacht haben, dass der Verein in den 50 Jahren ein attraktives Programm auf die Beine stellen konnte.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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