Der Lautstärkepegel stieg merklich an, als die Warnwesten verteilt wurden. Alle Kinder wollten eine haben und zogen sich freudig die leuchtend gelben Leibchen über. Die Verkehrswacht und die Polizei haben jetzt 30 Stück dem katholischen Kindergarten Varel übergeben. Nach und nach sollen alle Kindergärten in Varel und der Friesischen Wehde mit Warnwesten ausgestattet werden. Das Geld dafür stammt aus den Mitgliedsbeiträgen der Verkehrswacht. Zudem beteiligen sich daran der Landkreis und die Stadt sowie das Amtsgericht, das Bußgelder, zum Beispiel von Autofahrern, die wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden sind, weitergibt.

„Vor allem in der Gruppe und an den dunklen Tagen sind die Kinder damit viel besser zu sehen“, sagte Raimund Recksiedler, Vorsitzender der Verkehrswacht Varel. Wie wichtig es ist, die Westen auch im Hellen zu tragen, betonte Ralf Becker. Der Polizist, der zugleich Geschäftsführer der Verkehrswacht ist, hat festgestellt: „Wenn die Autofahrer die Signalfarbe sehen, sind sie viel aufmerksamer und drosseln die Geschwindigkeit.“

Sein Kollege vom Kommissariat Varel, Eugen Schnettler, veranstaltet regelmäßig Verkehrsunterricht in den Kindergärten und macht mit den angehenden Schulkindern den „Fußgänger-Führerschein“. Er geht mit ihnen die neuralgischen Punkte des künftigen Schulwegs ab, trainiert das Verhalten an großen Ampelkreuzungen und übt die Verkehrsregeln. „Die Schulwegunfälle sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen“, sagte Becker. Im Namen der Kinder bedankte sich Einrichtungsleiterin Gabriele Schmidt für die Unterstützung.

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Mit Besen und Harke ist jetzt die Jugendabteilung des Technischen Hilfswerks (THW) Varel zur Pflege des Mahnmals für die Opfer des Zweiten Weltkriegs an der Friedrich-August-Straße ausgerückt. Die zehn Jungen im Alter von zwölf bis 15 Jahren unter der Leitung von Gruppen-Betreuerin Katja Irmer haben die Aufgabe von der Marinekameradschaft Varel übernommen.

Diese hatte sich 2012 aufgelöst. Seitdem suchten Ingo Botterbrodt und Volker Pape einen Nachfolger. Der THW-Nachwuchs erklärte sich schließlich bereit. Den Kontakt hatte Marion Borchardt von der Freiwilligenagentur der Stadt Varel hergestellt.

In einem ersten Einsatz fegten die jungen Helfer den Plattenweg zum Mahnmal und entfernten das wuchernde Gras. Nach knapp einer Stunde war alles wieder hergerichtet.

„Viele entsorgen im angrenzenden Wald einfach ihr Laub, das dann zum Gedenkstein herüberweht. Andere laden auch ihren Müll ab“, sagte Botterbrodt, der sich bei den Jungen für ihren Einsatz bedankte. Zuvor hatte er ihnen die Bedeutung und Geschichte des Mahnmals anhand der aufgestellten Erinnerungstafel erklärt. Es wurde am Totensonntag im November 1963 eingeweiht.

Die Jugend des THW trifft sich jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr in der Emil-Heeder-Straße in Winkelsheide.

Große Erfolge haben Mitarbeiter der Werkstatt für Menschen mit Behinderung bei den Special-Olympics in Wuppertal und Düsseldorf erreicht. Beim Schwimmen hat Ute Wiegand (Varel) über 50 Meter „Gold“ bekommen; über 25 Meter erreichte sie einen 4. Platz. Beim Tischtennis hat Nico Petzold aus Bockhorn (Altersklasse 21 - 29) den 4. Platz erreicht. Steffen Bitter aus Bockhorn (Altersklasse 30 Jahre und älter) holte „Silber“.

Beim Mai-Turnier der Tivoli Poker Serie 2014 gewann nach sieben Stunden Paul Rusniok. Er freute sich über Pokal, Urkunde, Sekt und Sachgutschein ebenso wie über die Punkte für die Jahreswertung zum Finale der Vareler Poker Stadtmeisterschaft im Dezember. Auf dem dritten Platz landete dieses Mal Elke Probian.

Seit 18 Jahren nimmt Waldtraut Gert-Schlühr an den sportlichen Prüfungen zur Erlangung des Deutschen Sportabzeichens teil. So auch kürzlich mit einigen anderen Sportlern auf dem Sportplatz in Obenstrohe. Aus dem Leitungskatalog hatte sie sich für diesen Tag unter anderem Hochsprung und Medizinballweitwurf ausgesucht und diese beiden Disziplinen für die Jahreswertung mit Gold bestanden. Nach diesen Leistungen gab es eine Überraschung, als der Sportabzeichenverantwortliche des TuS Hans-Jürgen Gollan mit einer Urkunde auf die Freizeitsportlerin zukam: „Du bist die 3000. Teilnehmerin beim Sportabzeichen seit 1978.“ Völlig verblüfft nahm Waldtraut Gert-Schlühr den Gutschein für einen gemütlichen Abend in einem Restaurant entgegen.

Der 5. Brieftauben-Preisflug der Saison wurde in Tongaren (Belgien, 348 km) gestartet. An diesem Flug nahmen 629 Tauben teil. Begünstigt durch Rückenwind erreichten die Tauben nach 3,50 Std. ihre Schläge. Die Vareler Züchter begannen mit den Plätzen 8 (Erwin Hurling), 9 (Carsten Ebeling) und 10 (Helmut Helmke). Gut absolvierten diesen schnellen Flug die Tauben von Jan-Gerd Müller, Helmut Helmke und Manfred Goebel. Am Wochenende erfolgt der Auflass in Chimay in Frankreich (Entfernung etwa 470 km).

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