Der Vareler Künstler Matthias Langer hat nach 2001 zum zweiten Mal den mit 5000 Euro dotierten Kunstpreis der Gemeinde Rastede gewonnen. Die öffentliche Bekanntgabe und die Preisverleihung fand am Sonntag in Rastede statt. Der Künstler zeigt unter dem Thema „Die Nacht“ drei Fotografien, die aus der Ferne wie Sternwartenfotos erscheinen, sich aber beim näheren Hinsehen als Stillleben entpuppen. Ein Stillleben besteht aus Spielzeugen und Bastelmaterialien, ein anderes aus Süßigkeiten wie Liebesperlen, Giotto, Raffaello oder Smarties. Dem dritten Sternenbild liegen diverse Metallwaren und Dremelwerkzeuge zugrunde.

Bürgermeister Dieter von Essen zeigte sich erfreut, dass insgesamt 108 Künstler 227 verschiedenste Arbeiten eingereicht haben. Die höchste Beteiligung seit der Begründung des Preises 1986. Aber auch der „besondere Eifer“ der Jury wurde in von Essens Laudatio gelobt. In dem Komitee saßen zudem Susanne Augat und Palais-Leiterin Dr. Claudia Thoben. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. September im Palais Rastede, Feldbreite 23, zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag und Sonntag 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Vorwärts, rückwärts, Drehung um 90 Grad, ein Quadrat fahren und natürlich zum Schluss gekonnt rückwärts in eine Parklücke einparken – all das musste der Roboter können, damit die Schülerinnen der 6. Klassen der Oberschule Obenstrohe den Roboterführerschein erhielten. Sie waren an drei Tagen im Rahmen des Roberta-Projekts an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven und mussten zu Beginn ihren Roboter selber zusammenbauen. Anschließend lernten sie, wie man ihn programmiert, und erfüllten einzelne Aufgabenstellungen. Ihr Roboter erhielt dann zum Schluss noch eigene Sensoren und konnte so wie ein Staubsaugerroboter agieren.

Die Schülerinnen erlernten aber nicht nur das Programmieren, sondern erfuhren von Projektleiter Professor Werner Blohm, welche Studiengänge es an der Hochschule gibt und welche Voraussetzungen man erfüllen muss, um dort zu studieren. Sie bekamen auch die Gelegenheit einmal in einem „riesigen“ Hörsaal zu sitzen und sich wie eine Studentin zu fühlen. Beendet wurde das Projekt durch die Besichtigung eines medizintechnischen Labors, in dem sie einiges über den Herzschrittmacher, die Darmspiegelung und einen Defibrillator erfuhren. Sogar ein Ultraschallgerät durften sie ausprobieren. Marie Kreye war ganz begeistert, als von ihr ein EKG gemacht wurde. „Durch dieses Projekt haben die Schülerinnen ein wenig Scheu vor der Technik verloren und sollten erkennen, dass dies keineswegs nur Jungensache ist“, fasst Urte Horn, Fachleiterin für Physik zusammen.

Beamte der Vareler Polizeiwache haben sich bei dem neunjährigen Oskar Felix Severin bedankt, der als selbst ernannter Naturretter, die eigene Mithilfe und die seiner Freunde für den Polizeidienst angeboten hatte. Nun durfte der Grundschüler die Polizeiwache und den Fahrzeugpark an der Vareler Bahnhofstraße besichtigen. Die Polizeikommissare Marvin Enge und Christian Lück sowie Dienststellenleiter Rainer Schönborn beantworteten alle Fragen. Polizeikommissarin Hege Schwarte und Polizeihauptommissar Volker Bendull hatten Oskar bei seinem ersten besuch auf der Wache empfangen.

Vor einigen Jahren war eine Schließung im Gespräch, mittlerweile ist die Hafenschule in Varel in den Klassen 2 und 3 zweizügig. Volle Kindergärten in der Umgebung und das neue Baugebiet in unmittelbarer Nähe sprechen dafür, dass die Grundschule in den kommenden Jahren eher noch weiter wachsen wird. Aus diesem Grund besuchten Mitglieder des Ortsvereins der Vareler SPD die Hafenschule, um die Herausforderungen für die kommunalpolitische Arbeit aufzunehmen. Schulleiterin Regina Mattern-Karth schilderte den Sozialdemokraten, welche Projekte es anzugehen gelte, wie problematische Abflüsse oder unbespielbare Rasenflächen. Sie berichtete dabei aber auch über die schwierige räumliche Situation, um die steigende Schülerzahl angemessen zu beschulen. Die Mitglieder des Ortsvereins zeigten sich beeindruckt von den zahlreichen Angeboten „über den normalen Unterricht hinaus“. So werden an der Schule Plattdeutsch oder Arabisch angeboten. „Der Computerführerschein gehört zur Grundausbildung unserer Schüler“, so Mattern-Karth. Umso wichtiger sei es den Kommunalpolitikern um den Vorsitzenden, Sascha Biebricher, dass die Schule „beste Bedingungen für die tägliche Arbeit vorfindet“. Das historische Gebäude und der Neubau aus den Sechzigerjahren müssen technisch verbessert werden. Beispielsweise muss die Lichttechnik aller Räume auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Zudem ist die kommunale SPD überzeugt, dass „bei einer Erhöhung der Schülerzahlen“ eine Erweiterung der Schule „notwendig“ sei.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.