Elf neue freiwillige Sägemüller haben die Lizenz erworben, die historische Gattersäge im Upjeverschen Forst zu bedienen. Sie erhielten aus der Hand von Vorsitzendem Klaus Homola die Urkunden, die ihnen erlauben sicher und fachkundig die riesige Maschinerie der historischen Säge zu bedienen. Und damit ist auch die Nachwuchsfrage geklärt. Erstmals hat der Verein die Ausbildung zum Sägemüller angeboten und die Nachfrage war beachtlich. „Wir werden diesen Kursus Ende August noch einmal anbieten und weitere Sägemüller ausbilden“, sagt Klaus Homola. Und auch Yvonne Heise, die für die Volkshochschule das Angebot organisiert hat, ist zufrieden: „Wir haben das Angebot gern aufgenommen, weil es gut zu uns passt und dazu beiträgt, diese historische Säge lebendig zu erhalten.“ An zwei Wochenenden haben sich die Teilnehmer mit der Technik dieser riesigen Maschine vertraut gemacht, gelernt, wie man sie bedient und vor allem auch gelernt, sie sicher und unfallfrei in Gang zu setzen. Fünf erfahrene Sägemüller, Ralph Habersetzer, Klaus Homola, Raimund Baust, Holger Krahe und Peter Homfeldt, haben sie dabei unterstützt. Erfolgreich bestanden haben: Silke Kuder, Claudia Päsler, Günter Müller, Helmut Bauer, Arno Fuchs, Jens Oellermann, Walter Johansen, Kai von Deetzen, Diedrich Knutzen, Tjado Götz, Reiner Röben.

Mit Bravour haben 41 angehende Jäger die Jägerprüfung abgeschlossen: Das ist kein Zuckerschlecken. Wer Jäger werden will, muss hart lernen und Durchhaltewillen zeigen – acht Monate lang zweimal die Woche zum Unterricht, an den Wochenenden praktisch üben und Schießen lernen. 41 Jagdbegeisterte konnten jetzt aus der Hand von Kreisjägermeister Elimar Becker im Parkhaus Moorwarfen ihre Zeugnisse entgegennehmen. „Das war nicht nur eine Herausforderung für die Teilnehmer, auch die Ausbilder und Prüfer waren gefordert, weil wir eine so große Anzahl von Teilnehmern schon lange nicht mehr hatten“, stellte Becker fest. Ein Zeichen für die hohe Qualität der Ausbildung sei, dass von 46 Teilnehmern 41 erfolgreich waren, zwei müssen lediglich das Schießen wiederholen. Dass ‚Jäger sein‘ weit mehr bedeutet, als mit der Flinte durch den Wald zu laufen, zeigt das Ausbildungsprogramm. Von Wildtierkunde über Naturschutz, Hege und Jagdbetrieb bis zu Wildbrethygiene und rechtlichen Vorschriften reicht das Spektrum. Entsprechend groß war natürlich die Freude bei allen Teilnehmern, das mühsam erarbeitete Zeugnis endlich in der Hand halten zu können. Zu Recht gilt die Jägerprüfung auch als das „Grüne Abitur“ und – darauf wies der Vorsitzende der Jägerschaft Irp Memmen hin – darf dann auch entsprechend gefeiert werden. Einen kleinen Vorgeschmack gaben die Jagdhornbläser, die die Feierstunde mit Signalen wie „Reh tot“, „Sau tot“ und dem Treibermarsch musikalisch untermalten. Die erfolgreichen Absolventen: Hermann Baumgart (Sande), Dennis Bredehorn, Gerhard Cramer, Alexander Frederiksen, Jonas Hoinke, Finn Kamps, Mattis Kamps, Oliver Koch, Frederick Kusch, Jan-Hendrik Kusch, Ralf Stroschein, Sven Wehlau, Hannes Zunker (Zetel), Benjamin Bietau (Oldenburg), Jochen Bleckmann, Daniel Schaumburg, Kerstin Schaumburg (Jever), Andreas Brosig, Jan Gobba, Simon Haschen, Stefan Hörmann, Tina Saathoff, Thomas Schiller, Felix Vieweg (Bockhorn), Frank Dirksen (Wiesmoor), Marc Eiselt, Tammo Janßen, Marc Peters, Manfred Vogel, Dr. Jan Sören (Wilhelmshaven), Stefan Frerichs, Heike Heiken, Xenia Möhwald (Schortens), Dieter Ging, Thilo Ging (Varel), Jannes Oetken, Hergen Schemering, Thilo Tjarks (Wangerland), Jan-Onno Onken (Wittmund), Harald Schulze (Friedeburg).

Auch aus Wilhelmshaven und Friesland nahmen besorgte Bürger an der Demo in Hannover gegen das transatlantische Handelsabkommen zwischen Europa und den USA teil. „Die Macht der Konzerne auf die Politik wird von vielen bereits jetzt als bedrohlich angesehen. Mit TTIP wird diese Macht noch wachsen und die Rechte von Regierungen und Verbrauchern schwinden“, sagt Schortens’ Grüne Utta Schüder.

Mit 89 Jahren ist Elsbeth Jünemann das älteste Mitglied im Landfrauenverein Schortens. Auch im hohen Alter lässt sie selten eine Veranstaltung ausfallen. Von Renate Fiedler aus dem scheidenden Vorstand gab es jetzt dafür ein Präsent. Hanna Luks und Maria Conring wurden für 25-jährige Vereinstreue und Friedel Bruns für besonderes Engagement geehrt.

Beim Basar im Garten von Familie Jelken aus Schortens für das Kinder- und Jugendhospiz Wilhelmshaven kamen 450,10 Euro zusammen. Es war bereits der fünfte Basar der Familie Jelken für Hospize. Hospizleitung Irene Müller nahm die Spende von Anke Jelken, Birgit Grube, Claudia Hemken und Margarete Hemken entgegen.

Der Orthopäde und Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch Heiko Schmidt (ovales Bild) wurde jetzt von der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk (DAF) zertifiziert. Neben dem Leitenden Arzt der Klinik für Orthopädie und orthopädische Rheumatologie, Dr. Peter Bichmann, kann nun auch der 45-Jährige die spezielle Ausbildung nachweisen. Die Fußchirurgie ist ein zentraler Bestandteil der operativen Orthopädie. Von der Korrektur einer Zehenfehlstellung, über die Therapie von Verletzungen und Erkrankungen der Knochen, des Knorpels, der Bänder und Sehnen, bis hin zur Implantation eines künstlichen Sprunggelenkes bietet Sanderbusch das gesamte Spektrum der modernen Fuß- und Sprunggelenkchirurgie.

Der TuS-Sande hat verdiente Übungsleiter geehrt: Christine Hillmann, Rowald Schütze, Elisabeth Ney, Heinz Krieger, Dietlinde Feiste, Marc Steinbach und Ellen Krajinski erhielten Lob und Präsente. Rowald Schütze ist fortan Ehrenmitglied. Er hat der Judoabteilung zu Erfolg verholfen, war dort seit 1979 schon Übungsleiter, später auch Fachwart.

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