Frühjahrsputz war bei den drei Fischereivereinen Jade-Wapel, Varel und Rastede angesagt. Das Aufreinigen der Gewässer und Uferzonen im Verlauf der Jade, Wapel, Dornebbe und Hahner Bäke stand an. 40 Jugendliche und Erwachsene suchten etwa 30 Kilometer ab. Auch das Boot „Tina“ vom Vareler Verein kam auf der Jade zum Einsatz. Gleich zwei eingespielte „Kapitäne“ mit entsprechendem Humor und wiederkehrendem Ritual waren an Bord: „Ich fahre rechtseitig die Jade hoch und mein Kumpel Horst Kuhlmann linksseitig zurück“, sagte der Vareler Ausbildungsleiter Wolfgang Faltysek.

In diesem Jahr fiel recht wenig Unrat an. „Über die Hälfte weniger als im Vorjahr. Die Schonung der Natur vielleicht bewusster geworden“, freute sich der Jader Vorsitzende Klaus Brandt. Erstmals gab es keine Autoreifen, Kanister und sonstigen größeren Gegenstände.“ Das Ganze wurde im Container des Entwässerungsverbandes Jade abgelegt. Der Verband entsorgt den Unrat auf der Mülldeponie.

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Der Boßelverein Streek-Hohenberge blickt „nach einer flauen Zeit“ sportlich wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Männer-4-Mannschaft wurde Kreismannschaftsmeister, und die erste Männermannschaft belegte den ersten Platz in der Kreisklasse. Der Verein plant für die neue Saison mit einer weiteren zweiten Mannschaft. Auf der Jahreshauptversammlung standen Neuwahlen an. Neuer 1. Vorsitzender wurde Hartmut zur Mühlen, 2. Vorsitzender und Sportwart ist Arne zur Mühlen, die Geschäfte leitet Kevin Hibbeler. Schriftführer ist Tobias Tjarks, die Männer 2 und 3 leitet Christian Schwarz, Männer 4 und 5 leitet Heinz Haase. Gerätewart ist Willi Sander. Der neue Vergnügungsausschuss besteht aus Gisela zur Mühlen, Lea Schwarz, Steffen Elbers, Chris Siefken und Dennis Sollermann. Auf der Saisonabschlussfeier wurden dem ehemaligen 1. Vorsitzenden Willi Sander und Kassenwart Dennis Oetken für langjährige Vorstandsarbeit Präsentkörbe überreicht.

Am Karfreitag, 14. April, steht das Streckenwerfen beim Vereinslokal Spiekerman an. Start ist um 11 Uhr. Der Boßelverein Büppel ist eingeladen.

Reif für die Insel“ lautete der Titel der Schulung im Nationalparkhaus Dangast. Der Mellumrat hat dort Naturschutzwarte geschult. Nach der Schulung geht es für einen Großteil der sieben neuen Naturschutzwarte nach Wangerooge und Mellum. Dort setzen sie sich bis Ende Oktober ehrenamtlich im Auftrag des Vereins „Der Mellumrat” für den Schutz der Inseln und deren tierischer Bewohner ein.

Im Lehrgang wurden die Naturschutzwarte von Experten der Nationalparkverwaltung, des Vereins und deren Partner auf ihr breit gefächertes Aufgabengebiet vorbereitet. Auf regelmäßigen Kontrollgängen rund um die Inseln erfassen und zählen sie heimische Brutvögel wie auch Gastvögel, die die Inseln auf ihrem Weg in die Brutgebiete und zurück passieren. Um den Lebensraum der Tiere zu schützen, stellen Naturschutzwarte auch Infotafeln und Schutzzäune auf und informieren Wattwanderer, Spaziergänger und Segler über das richtige Verhalten in den geschützten Zonen.

Die Naturschutzwarte sind zwischen 19 und 63 Jahre alt und kommen aus unter-schiedlichen Bereichen. Einige sind zum wiederholten Male für den Mellumrat auf den Inseln aktiv. Allen ist gemein, dass sie naturkundlich interessiert sind und bereits feldornithologische oder ökologische Vorkenntnisse haben. Während ihres Einsatzes leben und arbeiten sie auf den Stationen, die der Mellumrat in den Schutzgebieten unterhält. Der Verein sucht regelmäßig ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich als Naturschutzwarte oder in anderen Bereichen für den Naturschutz engagieren möchten.

Bei der Quartalsversammlung des Stadtjugendringes in Varel informierte Waldemar Janssen, Mitglied des Kreisjugendringes, über Möglichkeiten von Vereinsförderungen. Die „Anschaffung wertbeständiger Gegenstände“ wurde besonders hervorgehoben. Hierbei werden die Kosten zwischen Kommune, Landkreis und Verein aufgeteilt, so dass der Verein nur einen geringen Teil der Kosten aufbringen muss.

Es konnten neue Vergünstigungen der Jugendleiterkarte (JuLeiCa) in Varel etabliert werden. So konnte Thomas Foege, Besitzer der „BurgerStop“-Restaurants, mit den Filialen in Varel und Wilhelmshaven, für Vergünstigungen begeistert werden. „Die Bereitschaft Vareler Unternehmen, die Ehrenamtlichkeit zu honorieren, ist groß“, so Marcus Cronau vom SJR Varel, der mit weiteren regionalen und überregionalen Firmen in Kontakt steht.

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