Gute Auszubildende zu finden ist für Unternehmen nicht immer einfach – genauso schwer ist es für Schüler, ihren Traumberuf zu finden. Um Unternehmen und zukünftige Auszubildende zusammenzubringen hat die Integrierte Gesamtschule Friesland-Süd in Zetel jetzt eine Projektwoche mit dem Themenschwerpunkt „Berufsorientierung“ für die Stufe 9 angeboten. Den Abschluss bildete der „Markt der beruflichen Möglichkeiten“ für die Schülerinnen, Schüler und Eltern. Vertreter regionaler Ausbildungsbetriebe stellten sich in der Aula der Schule vor. Das Treffen vorbereitet hatten die Pädagogen Kathrin Krahmer, Birgit Rosendahl und Ulf Düselder.

Viele Jugendliche nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich über ihre beruflichen Möglichkeiten. „Ziel dieser Veranstaltung soll sein, über die bekannten Jobbörsen hinaus den Schülerinnen, Schülern und Eltern in einer vertrauten und gewohnten Umgebung den persönlichen Kontakt zu Betrieben zu ermöglichen“, heißt es dazu in einem Schreiben der Schule an die Firmen: „Wir sehen diese Veranstaltung als Bereicherung für unsere Angebote der Berufsorientierung und sicherlich bietet sich die Möglichkeit, für Ihren Betrieb zu werben und Interessenten für Ausbildungsplätze kennenzulernen.“ Groß war das Interesse, der Nachwuchs zeigte sich interessiert und informierte sich an den Ständen über die jeweiligen Ausbildungsberufe umfassend.

Die Veranstalter waren sehr zufrieden mit dem Markt der beruflichen Möglichkeiten. So seien zum Teil bereits konkrete Absprachen und Vereinbarungen zwischen den Unternehmen und den Jugendlichen getroffen worden, erklärte Birgit Rosendahl. „Wir alle sind sehr zufrieden. Alle Ausbildungsbetriebe haben signalisiert, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Es sind außerordentlich gute Gespräche geführt worden.“

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Folgende Firmen haben sich an der Aktion beteiligt: Spedition Möhlmann, EWE Netz, Premium Aero Tec, Landessparkasse zu Oldenburg, Papier- und Kartonfabrik Varel, Zahnarzt Dr. Wisinger, Nieland Haustechnik, Agentur für Arbeit, Deharde, Autohaus Penning, Schorsteinfeger & Energieberatung Tapken, Autohaus Knieper, AOK, Raiffeisen-Volksbank. Stroje Fahrrad, Rettungsdienst Friesland.

Im Erlebnisbad Bockhorn endet nun die Badesaison im Freien und mit ihr auch der erfrischende Morgensport. Rund 120 Badegäste zogen dort von 6 bis 9 Uhr ihre Bahnen. Für die Frühschwimmer beginnt die Saison im Mai und endet mit dem Bockhorner Markt. Viele von ihnen nutzen die frühen Öffnungszeiten zum Sport vor der Arbeit, aber auch die unruhigen Ruheständler juckt es früh in den Armen und Beinen zum Sprung in das beheizte Becken. „Bei jedem Wetter packen sie die Badehose, viele der Schwimmer kommen täglich“, berichtet Frühschwimmerin Heidi Hinrichs. Mancher Frühschwimmer kommt zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal wieder in das Bad, um mit Kindern oder Enkeln zu schwimmen. Sie besitzen neben Badehose, Handtuch und der Liebe zum Wasser auch eine Saisonkarte. „Einige sind über 100 Mal im Wasser gewesen“, lobt Badbetriebsmeister Uwe Lämmel. Abwechselnd mit Schwimmmeister Sören Groen hat er frühmorgens ein wachendes Auge auf die Schwimmer, die sich untereinander fast alle zumindest vom Sehen kennen.

So mochten die Schwimmer auch nicht „Tschüss“ sagen, ohne noch einmal morgens zusammenzukommen. Die gelungene Saison beendeten sie mit einem gemeinsam organisierten Frühstück und beschenkten dabei ihre beiden Schwimmmeister. Diese wiederum überreichten den Frühschwimmern als nette Anerkennung Urkunden mit dem Bockhorner Wappen und dem Stempel des Erlebnisbades mit der Rutsche. Diese hübsche Erinnerung bescheinigt den Schwimmern nicht nur, dass sie in dieser Saison wieder dabei waren, sondern auch, wie oft sie die frühen Morgenstunden zum Bad in den warmen Fluten nutzten.

Auch, wenn die Saison für die meisten Badegäste beendet ist, nutzt knapp die Hälfte der Frühschwimmer auch in dieser Woche bis Freitag noch das Angebot, von 6 bis 9 Uhr zu schwimmen. Allerdings in unbeheiztem Wasser, das nun langsam ganz schön frisch wird. „Eine warme Dusche hinterher und los geht es munter in den Tag“, sagt Heidi Hinrichs.

Die Nordic-Walking-Gruppe des Turnvereins Bockhorn hat Lucy Hoekstra bei ihrer Kampagne „Laufen für RLS begleitet. Lucy Hoekstra ist eine junge niederländische RLS-Patientin. Sie leidet seit vielen Jahren unter dem „Restless Legs Syndrom“ und stellt immer wieder fest, dass viele Ärzte und die Öffentlichkeit nicht viel über die Krankheit wissen. Sie möchte das ändern, indem sie mit der Kampagne „Laufen für RLS“ 573 Kilometer über 26 Tage hinweg von den Niederlanden über Deutschland bis nach Dänemark läuft. Der Lauf ist am 28. August in Hurdegaryp, Friesland in den Niederlanden, gestartet. Ihr Weg führt sie weiter durch den nördlichen Teil der Niederlande und durch weite Teile Norddeutschlands. Am 23. September – dem Welt-RLS-Tag – soll ihr Lauf in Krusbjerg, Dänemark, enden.

Eine der Stationen auf ihrem Weg war Bockhorn. Die Nordic-Walking-Gruppe des Turnvereins ließ es sich nicht nehmen, Lucy ein Stück zu begleiten. Somit wurde kurzerhand der übliche Parcours der Gruppe vom Urwald auf die Strecke vom Treffpunkt vor dem Bockhorner Rathaus bis zur Kreuzung in Jeringhave verlegt. „Lucy erzählte unterwegs, dass sie 32 Jahre alt ist und seit mindestens 15 Jahren an RLS leidet. Leider wurde die Krankheit erst vor fünf Jahren bei ihr diagnostiziert und konnte auch erst dann gezielt behandelt werden“, berichtet Ingrid Dierks vom Turnverein Bockhorn. Wegen ihres persönlichen Schicksals hatte sie den Wunsch, das Bewusstsein für das Restless Legs Syndrom zu schärfen. Schließlich wurde aus ihrer Idee, zu Fuß zur Schwester in Dänemark zu laufen, die Kampagne „Laufen für RLS“. Unterstützung erhält sie von der Niederländischen und Deutschen Restless-Legs-Vereinigung.

Das Restless Legs-Syndrom (RLS) ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, aber lange nicht so bekannt. RLS ist gekennzeichnet durch Missempfindungen in den Beinen, die verstärkt abends und nachts auftreten und einen Bewegungszwang auslösen, was die Beschwerden aber nur vorübergehend bessert. Die Folge sind Schlafstörungen und eine verminderte Lebensqualität. Beim RLS könne man durchaus von einer Volkskrankheit sprechen. 7 bis 10 Prozent der Bevölkerung seien betroffen, Frauen häufiger als Männer. Bei ca. 3 Prozent der Betroffenen ist das RLS behandlungsbedürftig. Weitere Informationen gibt es unter www.walkwithlucy.com.

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