Jugendfeuerwehr Tettens
Vier weitere Jugendliche können nun nachrücken

Bild: Klaus Homola
Tammo Szlezak ist mit Feuereifer bei der Jugendwehr dabei.Bild: Klaus Homola
Bild: K. Homola
Die Jugendlichen der Jugendwehr Tettens sind mit ihren Betreuern sehr zufrieden.Bild: K. Homola
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Tettens Etwas geschrumpft ist die Mitgliederzahl bei der Jugendfeuerwehr Tettens: Das musste Jugendwart Michael Dierks bei der Jahreshauptversammlung im „Hof von Wangerland“ feststellen. Waren es Ende 2018 noch 15 Mädchen und Jungen, sind es Ende 2019 nur noch elf. Gründe sind Wohnortwechsel, die Betätigung in anderen Vereinen und fehlende Motivation. Trotzdem konnte Dierks zwei Zugänge verzeichnen.

An die Gründung der Jugendwehr in Tettens vor 38 Jahren erinnerte der ehemalige Ortsbrandmeister von Tettens und zugleich Gründervater Rudolf (Rudi) John. Zweimal im Monat finden Dienste der Jugendlichen statt. Sie beschäftigen sich mit technischer Hilfeleistung, Löschangriffen, der Fahrzeug- und Gerätekunde, der Knotentechnik und der Kartenkunde.

Ayke Szlezak berichtete von einem Erste-Hilfe-Kurs mit Ausbilder Fred Jacobi. Dabei ging es um Verbrennungen, Anlegen von Verbänden und Reanimation.

Über die Abläufe im Sport in der Turnhalle berichtete Hauke Haschenburger. Und Johanna Lörinc hatte einen Power-Point-Vortrag über das große Bezirkszeltlager in Hooksiel mit über 1200 Jugendlichen und vielen Helfern vorbereitet. „Das hinterließ bei allen Beteiligten einen besonderen Eindruck“, sind sich Jugendwart Dierks und die Betreuer einig – auch wenn die stürmische Fahrt nach Helgoland für manchen Jugendlichen eher unangenehm war.

Die Tettenser Nachwuchs-Feuerwehrleute leisteten im vergangenen Jahr 2618 Dienststunden – das sind 174 Stunden pro Nase. Auf die Betreuer entfielen noch einmal 1291 Stunden für Ausbildung und Vorbereitung der Veranstaltungen wie Boßeln, Laternenumzug, Schwimmwettkampf mit anderen Jugendfeuerwehren und Geo-Caching.

Von Talentförderung sowie dem Zusammenhalt immerhalb der Feuerwehr sprach Bürgermeister Björn Mühlena. Er lobte die Doppelarbeit der Betreuer und ist sicher, dass aus der Jugendwehr genügend Nachwuchs für die Einsatzabteilung kommen wird.

Ein Geheimnis verriet Kreisjugendwart Karl Adden: Die Gründung einer weiteren Kinderfeuerwehr sei in Arbeit.

Ein Zeltlager für alle wangerländer Jugendwehren kündigte der stellvertretende Gemeindejugendwart Carsten Behnk an. Es soll vom 18. bis 25. Juli bei Ganderkesee stattfinden. Der Kreisentscheid ist am 6. Juni in Bockhorn und das Geo-Caching findet am 26. September in Sillenstede statt.

„Ihr könnt euer ganzes Leben in der Feuerwehr verbringen, nämlich von sechs Jahren in der Kinderfeuerwehr bis zu 99 Jahren“, rechnete Gemeindebrandmeister Eike Eilers vor und sprach dem großen Betreuerteam seinen Dank für ihren Einsatz aus.

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