Seit 25 Jahren Leiter des Posaunenchores Varel: Dieses Jubiläum beging am Donnerstag Michael Karußeit. Mit Chris Barber fing alles an. Als 16-Jähriger war Michael Karußeit, damals noch Schüler in Wuppertal, fasziniert von der Musik des Posaunisten, dessen Dixieland-Musik er auf einer Party gehört hatte. Und es dauerte nicht lange, bis ihm seine Eltern den Wunsch erfüllten: Ein Berufsmusiker, Vater eines Klassenkameraden, verkaufte seine Posaune – für 90 DM, damals viel Geld. Die Technik brachte sich Michael Karußeit selbst bei, bis er durch Zufall den Leiter des damaligen Polizeiorchesters in Wuppertal traf. Der machte ihm Mut zu mehr – und der junge Mann schrieb sich für vier Semester am Bergischen Landeskonservatorium in Wuppertal als Amateur-Studierender ein, um sein Spiel zu perfektionieren.

Mit Erfolg: Michael Karußeit spielte in verschiedenen Posaunenchören – bis zu seinem Umzug 1991 nach Varel. Und auch hier dauerte es nicht lange, bis er musikalischen Anschluss fand. Beim Osterfrühstück im Dangastermoorer Martin-Luther-Haus nahm er Kontakt zum Posaunenchor Varel auf. Und nur zwei Jahre später übernahm er als Nachfolger von Rudolf Bunte die Leitung dieses Ensembles. Zwischenzeitlich hatte er schon das Posaunenquartett Varel gegründet.

Seit einem Vierteljahrhundert ist Michael Karußeit nun Leiter des Posaunenchores Varel, der bei den verschiedensten Anlässen für den guten Ton sorgt – sei es bei regulären oder besonderen Gottesdiensten, bei „Kirche am Deich“, an den Volkstrauertagen oder bei festlichen Anlässen. Das Repertoire umfasst längst nicht nur kirchliche Werke, sondern das gesamte Spektrum der Blasmusik vom Barock bis zur Gegenwart, mit denen Michael Karußeit und sein Ensemble immer wieder begeistern.

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Über ein gesellschaftliches Tabuthema werden in der Orangerie auf Schloss Gödens Frauenärzte sowie Hausärzte aus Friesland und umzu am Samstag diskutieren. Dr. Christoph Reiche, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe des St. Johannes-Hospitals Varel, lädt in das Schloss Gödens nach Sande ein, um über die unterschiedlichen Formen von Inkontinenz, Senkungsbeschwerden von Enddarm, Gebärmutter, Scheide und Harnblase, chronische Blasenentzündung sowie Krebserkrankungen zu sprechen.

„Die Erkrankungen lassen sich gut behandeln“, so Dr. Reiche. Daher werden der Chefarzt und andere Referenten die Teilnehmer über die aktuellen Therapien auf den neuesten Stand bringen. So erklären Reiche und seine Oberärztin Olga Kara, welche operativen Möglichkeiten es gibt, wenn eine konservative Behandlung nicht mehr greift.

Prof. Andreas Wiedemann aus Witten klärt über die Behandlung der Interstitiellen Zystitis und des chronischen Blasenschmerzensyndroms auf. Wiederkehrende Blasenentzündungen betreffen ca. 16 Prozent der Frauen nach den Wechseljahren und können Auslöser für dauerhafte Schmerzen sein. Die Verbesserung einer Schutzschicht in der Blasenwand verspricht neue Hoffnung dieses schmerzhaften Leidens. Über Erfahrungen bei der medikamentösen Tumortherapie mit neuen Substanzen bei Krebserkrankungen wird die Onkologin Yolanda Rodemer berichten.

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