Seit zwei Jahren ist der Dorfbürgerverein Sandelermöns stolzer Besitzer des ehemaligen Kindergartens. Eine erste Sanierung konnte nun abgeschlossen werden. In vollständiger Eigenleistung hat der Verein in einem der beiden Schulsäle den Fußboden erneuert. Der alte Fußboden war aufgrund fehlerhafter früheren Sanierung zusammengebrochen, sagt Architekt und Vereinsmitglied Erich Poppen. Gleichzeitig wurden auch die Heizleitungen, Heizkörper und Tapeten erneuert. Dankbar zeigt sich der 2. Vorsitzende Uwe Caspers: Die Maßnahme war nur mit Unterstützung der Philipp-Orth-Stiftung möglich. Vorsitzender Berthold Tjardes freut sich riesig über die Tatkraft seiner Vereinsmitglieder, hat aber leichte Bauchschmerzen, da eine gleiche Sanierung für den zweiten Schulsaal ansteht. Hier senkt sich der Fußboden in Teilbereichen ebenfalls dramatisch.

Als jahrgangsbester junger Landwirt hat Jannes Oetken aus Wiardergroden in seiner Abschlussrede auf dem Landwirtschaftsball seine Lehrzeit Revue passieren lassen. Er zog für alle Lehrlinge die Bilanz, dass das Arbeitsklima und die Aufnahme in den Betrieben sehr gut waren. Er absolvierte ein Jahr auf einem Pferde- und Ackerbaubetrieb in Schwerte und ein Jahr im Wangerland bei Jens Damm. Die Ausbildung im Westfälischen sei zwar interessant gewesen, doch habe ihm dort die Teepause gefehlt. Seine Lehrzeit war begleitet von wenig Schlaf, viel Arbeit und viel Freude. Überall waren die Arbeit abwechslungsreich und die Bewirtschaftungsverfahren lehrreich.

Vor zehn Jahren wagte der Freundeskreis Schlossmuseum das Experiment und bot seinen Mitgliedern erstmals einen kulinarisch-kulturellen Abend im Schloss an. Inzwischen ist das Experiment eine feste Einrichtung. 62 Gäste konnte Freundeskreis-Vorsitzende Doortje Sabin jetzt an den festlich geschmückten Tischen im Steinsaal begrüßen. Durch ein Spalier aus brennenden Fackeln führte ihr Weg über den Schlossplatz. Gleich zu Beginn ehrte Doortje Sabin Hildegard und Johann Nöth (ovales Bild). Sie waren von Beginn an dabei. Genau wie vor zehn Jahren zeichnete Stephan Eden vom „Zitronengras“ für das Menü verantwortlich. Museumsleiterin Prof. Dr. Antje Sander nahm die Gäste mit in die Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts, als sich im Jeverland bürgerliche Eliten in Zirkeln trafen, um über Wissenschaft, Kunst und Literatur zu diskutieren.

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Ein besonderes Jubiläum gab es am 1. November bei der Volksbank Jever: Seit 25 Jahren hält der Filialdirektor für den Bereich Jever, Knut Kreye, der Genossenschaftsbank die Treue. Seine Ausbildung zum Bankkaufmann begann er 1988 bei der Raiffeisen-Volksbank Jever. Danach arbeitete er als Kundenberater in Heidmühle, 1999 wechselte er nach Jever. 2005 wurde Kreye stellvertretender Filialdirektor. Nach dem Abschied von Holger Hinrichs übernahm Knut Kreye 2010 als Filialdirektor die Verantwortung und wurde Mitglied der Unternehmensleitung. In Anerkennung seiner Tätigkeit verlieh der Vorstand Kreye die Ehrenurkunden des Genossenschaftsverbands Weser-Ems und der Industrie- und Handelskammer sowie die Silberne Ehrennadel.

Mit dem Oktober-Preisskat des VdK-Ortsverbands Jever begann das neue Spieljahr. Dazu konnte Spielleiter Manfred Sabrautzky nicht nur 29 Skatspieler, sondern auch den 2. Ortsvorsitzenden Manfred Döhn begrüßen. Im abgelaufenen Jahr kamen durchschnittlich 29 Skatspieler, sie erzielten insgesamt 410 305 Spielpunkte. Wer achtmal im Jahr teilgenommen hat, kommt in die Jahreswertung und wird an der Jahresausschüttung der Abreizgelder berücksichtigt. Mit einem Jahresdurchschnitt von 1539 Spielpunkten wurde Fritz Grade VdK-Skatmeister vor Walter de Wall (1468), auf den weiteren Plätzen folgten Gerhard Schulz (1428), Erich Jürgens (1420), Hermann Rehdelfs (1353) und Wolfgang Lalowski (1337).


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