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u unterhaltsamen Abenden hatte die Sketchgruppe des Niederdeutschen Theaters Neuenburg am Wochenende eingeladen. Für ihr Schauspiel verwandelten die zehn Künstler am Freitagabend das Café der Rutteler Mühle und am Sonntagabend das Schulmuseum kurzerhand in das „Hotel Lach doch mal“.

Gezeigt wurden Sketche, Döntjes und skurrile Begebenheiten, die sich an so einem Ort so abspielen könnten. Die Mitarbeiter an der Rezeption und an der Bar hatten es mit allerlei skurrilen Gästen zu tun. So wurde ein ankommendes Pärchen gefragt, ob es verheiratet sei. „Ja, alle beide“, war die Antwort. Ein Trunkenbold ließ sich jede Menge Schnaps servieren, „ehe der große Ärger kommt“, betonte er immer wieder. Als der Wirt sich nach dem zehnten Glas danach erkundigte, antwortete der Säufer: „Ich habe kein Geld dabei“, und verließ schnell das Lokal.

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Nun kam eine Frau mit ihrem Stoffhund Hasso herein, der Zuschauern und Schauspielern in die Hand zwickte. Dann betrat Irina Moskowskaja mit ihrem Gefolge das Hotel und erzählte die lange Geschichte „von den zwei Möglichkeiten“. Auch eine sehr angeheiterte Mädelsgruppe besuchte die Bar, um zu feiern. „Wir haben das Puzzle in 51 Tagen geschafft, obwohl auf der Packung 4 bis 7 Jahre stand“, freuten sie sich.

Für die Akteure bedeuteten die humorvollen Abende Schwerstarbeit. Neben den pointengerechten Spracheinsätzen, erschienen sie zu jedem kurzen Bühnenstück in neuer Garderobe und hatten viel durch und um die Gebäude zu laufen, da alle Türen der Veranstaltungsorte für die Spieleinsätze genutzt wurden.

Das alles gefiel den Zuschauern, manche krümmten sich vor Lachen, einige Freudentränen kullerten und die Darsteller wurden mit viel Beifall belohnt. Zum ersten mal stand der sechsjährige Tjaard Lübben auf der Bühne und meisterte seine Premiere mit Bravour.

Livemusik, schönes Wetter, kühles Bier und heiße Würstchen – so stimmten sich die Zeteler am Freitag, gleich nach Feierabend, auf das Wochenende ein. Die Gemeinde hatte zusammen mit Rolf Hobbiejanßen wieder alle Bürger zur After-Work-Party eingeladen. Auf der Bühne stand die Band „Julisturm“ aus Schortens und davor die Speisen- und Getränkestände. Unter den Besuchern waren auch Karin Theuer und Karl-Peter Martens, die mit dem Fahrrad aus Bredehorn kamen. „Wenn das Wetter mitspielt, kommen wir hier gern ein Bierchen trinken“, erzählten sie und warteten auf Musik von den Beatles und Rolling Stones. „Die haben wir aber nicht im Repertoire“, sagten die Musiker. Stattdessen boten sie einen Mix aus deutscher Popmusik wie „Millionen Lichter“ von Christina Stürmer, „Atemlos“ von Helene Fischer oder „Funkelperlenaugen“ von PUR sowie internationalen Hits und Klassikern wie „Time to wonder“ von Fury in the Slaugterhouse, „Summer of 69“ von Bryan Adams oder „Leuchtturm“ von Nena. Die Musiker Nicole Schoon (Gesang), Manuel Schoon (Gitarre und Takt), Dieter Schoon, (Piano) und Stefan Toben (Bass), lieben die Bühne und die Emotionen. Das merkte das Publikum und wippte im Rhythmus mit.

Anfangs hüpften die Kinder vor der Bühne herum, später wagten auch die Großen ein Tänzchen auf dem Pflaster des Rondells beim Hankenhof. Viel Spaß hatten auch Kerstin Backhaus, Elke Hofmann, Christel Reichel und Ina Sander, die gleich nach der Arbeit beim Hankenhof vorbeischauten. „Bei diesem Wetter gut gemachte Livemusik zu hören, ist eine Freude“, befanden sie und erfrischten sich mit einem frisch gezapften Bier.

Beim Wettbewerb „Bunt statt Blau“ haben Schülerinnen und Schüler der IGS Friesland-Süd in Zetel Anerkennungspreise bekommen. Sie haben am Plakatwettbewerb im Kampf gegen das sogenannte Komasaufen teilgenommen. Im Frühjahr gestalteten acht Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Anti-Alkohol-Plakate. Bei dem Kreativwettbewerb der DAK-Gesundheit haben bundesweit 8000 Mädchen und Jungen mitgemacht, berichtet Marlies Fürste. Jetzt erhielten sie als Anerkennung für die Kreativität Rucksäcke, Sport- und Collegetaschen.

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