Der kleine Wald beim Feuerwehrmuseum im Gewerbegebiet Collstede wächst: Seit fünf Jahren wird dort zum Internationalen Tag des Baums am 25. April von den Mitgliedern des Fördervereins der Oldtimerfeuerwehr Neuenburg eine Blutbuche gepflanzt. So haben es die Mitglieder um den Vorsitzenden Fritz Hesse, Sprecher Horst Visser und Hofgärtner Hans-Hermann Grafe auch in diesem Jahr gehalten. Gleich nebenan befindet sich der Feuergarten, in dem ausgewählte Pflanzen mit Bezug zum Feuer wachsen, sei es durch ihre Farbe oder ihre Geschichte. Dieser Außenbereich komplettiert die umfangreiche Ausstellung im Gerätehaus.

Hier sind Gerätschaften, die zum Brandschutz seit dem Jahr 1736 eingesetzt wurden, zu bestaunen. Jetzt wurden neue Ausstellungsstücke vorgestellt. Als Geschenk der Karton- und Papierfabrik Varel wird eine dort früher eingesetzte fahrbare Schlauchhaspel nach umfangreicher Restaurierung wieder einsatzbereit gezeigt. Als Leihgabe ist ein Waldbrandwagen aus den 20er Jahren zu sehen. Diese wurden bei Wald- und Moorbränden eingesetzt. Noch in Originallackierung zu sehen ist als Dauerleihgabe der Stadt Varel ein Sirenen-Lautsprecher-Einachsanhänger. Solche wurden für den zivilen Bevölkerungsschutz eingesetzt. Um 1970 wurden sie den Feuerwehren abgegeben. Der gezeigte, voll funktionsfähige Anhänger mit eigenem Notstromaggregat wurde noch bis 2003 in Varel genutzt. Das Museum kann nach Terminvereinbarung mit Horst Visser, Tel. 04452-8248, besichtigt werden. Es gibt Feuerlöschübungen „nach früherer Art“, Führungen und mehr.

Er kam zur Tür herein, fing an zu reden und eroberte das Publikum im Sturm: Matthias Stührwoldt, Biobauer, Geschichtenerzähler und Entertainer, gestaltete auf Einladung des Heimatvereins Neuenburg einen plattdeutschen Abend. Etwa 100 Gäste waren dazu ins Harms-Huus nach Neuenburg gekommen, um den Mann zu sehen, der regelmäßig in der Radiosendung „Hör mal’n beten to” des NDR zu hören ist, acht Bücher zu Papier gebracht hat und ganz nebenbei einen Biohof bewirtschaftet. „Sein Erfolgsrezept sind Geschichten, die mitten aus dem Leben einer Großfamilie auf dem Land gegriffen sind“, sagt Bernhard Langerenken vom Heimatverein Neuenburg. So wie die Geschichten um das „blaue Band”, ein unverwüstliches Hilfsmittel, das in nahezu allen Lebenslagen weiterhilft – nicht nur in der Landwirtschaft. Mit seinen vielen Geschichten traf Stührwoldt den Nerv der Zuhörer im Harms-Huus, die sich mit viel Applaus bedankten.

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Beeindruckend fanden 97 Teilnehmer eine Reise in den Schwarzwald: Die Fahrt wurde gemeinsam von der Dorfgemeinschaft Bohlenbergerfeld und den Traktor- und Oldtimerfreunden aus Jaderberg organisiert. Fünf Tage verbachten die Reisenden unter der Leitung von Hans-Dieter Jürgens und Arno Renken von der Dorfgemeinschaft und mit viel Unterstützung der Ehefrauen vieler Vereinsmitglieder in den schönsten Ecken des Schwarzwaldes. Kinzig-, Elz - und Glottertal, Schwarzwälder Panoramastraße, Hinterzarten, Titisee und Furtwangen, um nur einige der Höhepunkte zu nennen, standen auf dem Programm.

Es folgten zwei ausgiebige Fahrten nach Frankreich unter anderem zum Europäischem Parlament in Straßburg sowie eine Elsaß- und Vogesenrundfahrt, die vielen wegen des einzigartigen Panoramas in Erinnerung bleiben wird. Wein- und Käseproben sowie heimatabendliche Aufführungen von Kulturgruppen standen auf dem Programm.

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