Zetel Der Rat der Gemeinde Zetel hat sich in seiner Sitzung am Dienstagabend im Neuenburger Schloss gegen die Gründung eines Seniorenbeirats für die Gemeinde entscheiden. Die zehn Befürworter des UWG-Antrags waren in der Minderheit.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft hatte den Antrag gestellt, dass in der Gemeinde Zetel ein Seniorenbeirat gegründet wird, der die Interessen älterer Menschen vertritt. Imke Koring verlas den Antrag erneut und zog auch Parallelen zum Jugendparlament in der Gemeinde Zetel, das die Interessen von Kindern und Jugendlichen vertritt.

Jörg Mondorf von der CDU erinnerte daran, dass die Christdemokraten in der Vergangenheit bereits die Gründung eines Seniorenbeirats beantragt haben. „Der Antrag wurde ja leider abgelehnt“, sagte Mondorf. Er halte einen Seniorenbeirat für sinnvoll, weil es durchaus Leute gebe, die sich für die Ratsarbeit zu alt fühlen.

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Auch Bernd Janssen von den Grünen sprach sich für einen Seniorenbeirat aus. Ein solches Gremium würde seiner Meinung nach den Informationsfluss zwischen älteren Bürgern und den Politikern verbessern.

Bürgermeister Heiner Lauxtermann sagte in Richtung der Unabhängigen Wählergemeinschaft: „Ich bin ein bisschen erschrocken, wie wenig Sie sich im Vorfeld Ihres Antrages informiert haben.“ Es gebe in Zetel schließlich diverse Möglichkeiten für Senioren, Kontakt zur Gemeinde und zur Politik zu finden, darunter die Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle (IAV) im Rathaus. Es mache keinen Sinn, zusätzlich noch Strukturen aufzubauen, die mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand verbunden seien.

Heinrich Meyer (SPD) ergänzte, dass auch im Zeteler Gemeinderat „viele Senioren“ vertreten seien. Außerdem seien ältere Menschen in Vereinen und Parteien organisiert, in der sie ihre Interessen vertreten könnten.

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