Moorwarfen Am Ortsteil Moorwarfen der Stadt Jever gibt es kaum etwas auszusetzen oder zu verbessern – das war zumindest die Meinung der sechs Moorwarfer, die am Mittwochabend dem Aufruf der Stadtverwaltung zur Beteiligung am Leitbild 2025 gefolgt waren.

„Auch wenn die Teilnehmerzahl heute Abend sehr gering ist, lassen wir uns davon nicht entmutigen“, sagte Bürgermeister Jan Edo Albers, der gemeinsam mit seinem Kämmerer Dietmar Rüstmann und einigen Ratsvertretern nach Moorwarfen ins „Old Schoolhus“ gekommen war. Er wisse, dass es sich bei dem Leitbild 2025 um ein abstraktes Thema handle, die geringe Beteiligung an der Veranstaltung solle daher nicht als enttäuschend wahrgenommen werden. „Vor allem nicht für die sehr gute Dorfgemeinschaft“, sagte Albers.

Das „Leitbild 2025“ der Stadt Jever

Das Leitbild beschreibt das Selbstverständnis und die Entwicklungsziele der Stadt. In den Prozess der Weiterentwicklung werden auch die Ortsteile intensiv einbezogen.

Im Jahr 2001/02 hatte die Stadt unter Beteiligung der Bürger das „Leitbild 2012“ erstellen lassen. Es beschrieb Entwicklungsziele der Stadt und bildete den Rahmen für Strategien und operatives Handeln, an denen sich Rat und Verwaltung orientieren sollen.

Nun geht es um die Fortschreibung der Entwicklungsziele bis 2025.

Dass die Dorfgemeinschaft wirklich sehr gut funktioniert, bestätigten die Anwesenden, auch wenn Dorfsprecher Alois Kees sich über neue Unterstützer freuen würde. „Offenbar ist das Interesse nicht mehr so da oder die jüngeren Leute haben wegen ihrer Berufstätigkeit keine Zeit mehr für das Ehrenamt“, bedauerte er. Die Moorwarfer hoben positiv hervor, dass durch die Neubaugebiete, aber auch durch Eigentümerwechsel in den älteren Teilen Moorwarfens ein Generationswechsel stattgefunden habe. „Hier leben wieder mehr Familien und junge Menschen, das ist gut“, sagte Hanspeter Waculik. Auch der Kindergarten genieße einen hervorragenden Ruf und sei gut in den Ort eingebunden. Die Angebote und Feste der Dorfgemeinschaft würden gut angenommen, auch das Vereinsleben sei intakt.

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Nur eines wünschen sich die Moorwarfer: mehr Mobilität – vielleicht durch Busse, die auf einem Rundkurs von Moorwarfen nach Jever über Rahrdum und wieder zurück fahren. „Für die Älteren und für die Kinder“, sagt Heidi Waculik. Und ihr Mann, der hätte am liebsten einen Haltepunkt der Bahn in Moorwarfen. „Die Schienen sind ja da und gegeben hat es ihn auch schon mal“, sagte er. „Das ist zwar Zukunftsmusik, aber um die geht es ja hier.“

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