Wittmund Beim Taktischen Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ in Wittmund beginnt am 6. August der Ausbildungsflugbetrieb für neue Eurofighter-Piloten: Bis 16. August wird es daher deutlich mehr Flugbetrieb und damit Fluglärm geben. Zum Trainieren von Start- und Landeverfahren ist es notwendig, den Flugplatz Wittmundhafen häufiger anzufliegen, teilt das Geschwader mit.

Die nachfolgenden Ausbildungsabschnitte finden in den Übungsräumen über See bzw. Land statt – sie sollen laut Geschwader zu keiner besonderen Mehrbelastung führen. Die Nato-Alarmrotte am Standort Wittmund ist vom Ausbildungsbetrieb nicht betroffen.

Hintergrund der Piloten-Ausbildung ist, dass das Geschwader künftig die fliegerischen Fähigkeiten und die Leistungsfähigkeit des Eurofighters national und international repräsentieren wird: Auf Fachausstellungen finden regelmäßig Vorführungen des Kampfjets statt. In Wittmundhafen werden dazu zwei Piloten eigens ausgebildet.

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Dabei werden fliegerische Manöver über dem Flugplatz Wittmundhafen trainiert. Dazu gehören schnelle Steig- und Sinkflüge, Rollen und Langsamflug. Der Ablauf wird zunächst in großer Höhe geübt, bevor die Flughöhe Stück für Stück verringert wird. „Es wird jedoch zu keinem Zeitpunkt unter 500 Fuß, das entspricht einer Höhe von gut 150 Metern, geflogen“, betont Kommodore Oberstleutnant Kai Ohlemacher. Den engen Vorgaben zur Flugsicherheit werde dabei in vollem Umfang Rechnung getragen.

Das Haupttrainingsfenster für dieses Jahr soll bis zum 16. August abgeschlossen sein – abhängig vom Wetter und neuen Aufträgen seien jedoch auch danach noch Übungsflüge möglich, so das Geschwader. Zudem müssen die Piloten das spezielle Flugprogramm regelmäßig weiter üben.

„Dem Geschwader ist die höhere Lärmbelastung bewusst“, betont Ohlemacher. Die Flüge werden vormittags und nachmittags stattfinden. „Eine maximal mögliche Anzahl von Übungsflügen wird im Simulator durchgeführt, um die Belastung auf das notwendige Maß zu reduzieren“, teilt er mit. Das Geschwader bittet die Bevölkerung um Verständnis.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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