Etwa 1000 militärische und zivile Arbeitsplätze gehen durch die Auflösung verloren. Diese Verlust wird nur zu einem Teil abgefedert durch die Aufwertung des Objektschutzbataillons zum Regiment, durch die Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 21 und die neu aufzustellende Fliegerhorststaffel.

Letztere soll dafür sorgen, dass der Fliegerhorst in Upjever auch künftig angeflogen werden kann. Der Flugbetrieb in Upjever muss u. a. für die Flugzeugwartung auf der „Werft“ aufrechterhalten werden. So werden auch künftig – allerdings stark reduziert – u. a. Tornado-Jagdbomber und Phantom-Jagdflugzeuge in Upjever landen und starten. Außerdem steht der Fliegerhorst als Ausweichflugplatz und für Verlegeübungen zur Verfügung. Der Standort Upjever ist derzeit bis zum Jahr 2008 gesichert. Die Chancen stehen aber gut, dass es auch danach noch weitergeht.

Zuletzt waren 840 Soldaten und Zivilbedienstete beim Geschwader beschäftigt. Rund 100 Soldaten und 200 Zivilbedienstete haben in anderen Bereichen am Standort einen Arbeitsplatz gefunden. Rund 140 Soldaten treten in Kürze aus dem aktiven Dienst aus und werden deshalb nicht mehr versetzt. Rund 310 Soldaten und Zivilbedienstete müssen außerhalb des Standortes neue Tätigkeiten aufnehmen. Viele Soldaten und ihre Familien sind gezwungen, die Region zu verlassen und sich neue Wohnorte zu suchen.

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Das fliegerische und technische Personal des Geschwaders wird überwiegend in die verbleibenden Tornado-Geschwader versetzt, die in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern stationiert sind. Oberst Axel Pohlmann, der letzte Kommodore des JaboG 38, wird zum 1. September zum Luftwaffenführungskommando in Köln versetzt.

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