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Wangerooge Nun übernimmt zum 1. August doch der DRK-Landesverband Oldenburg die Trägerschaft über Wangerooges Kindergarten: Der Gemeinderat hat am Donnerstagabend grünes Licht gegeben. „Wir haben mit dem DRK weiterverhandelt und Einvernehmen erzielt“, sagte Bürgermeister Marcel Fangohr. Er war zu Beginn der Sitzung von Ratsvorsitzender Bärbel Herfel vereidigt und offiziell ins Amt eingeführt worden.

Der Kindergarten bleibt vorerst im Gebäude an der Jadestraße. Dazu muss nun mit der ev. Kirche ein Pachtvertrag abgeschlossen werden. Laut Fangohr wird die Gemeinde das Kindergartengebäude mietfrei nutzen können und im Gegenzug die Instandhaltungskosten tragen. Damit der Kindergartenbetrieb weiterlaufen kann, müssen rund 10 000 Euro investiert werden – zum Beispiel für mehrere neue Türen mit Klemmschutz und weitere Sicherheitseinrichtungen. Diese Kosten wird die Gemeinde über die Mieteinnahmen aus den drei Wohnungen im Obergeschoss decken, sagte der Bürgermeister.

Pläne für Neubau

Nun, da die Trägerschaft in trockenen Tüchern ist, werden auch die weiteren Verhandlungen und Planungen für den Kindergarten-Neubau auf dem Gelände des Mutter-Kind-Kurheims des DRK beginnen. Der Neubau war eine Bedingung des DRK zur Übernahme der Trägerschaft. Ziel sei, die Investitionskosten so gering wie möglich zu halten, sagte Fangohr: Die Gemeinde hofft auf Förderung von Bund, Land und Landkreis.

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„Wichtig war uns zunächst die Sicherstellung der Trägerschaft“, sagte er: Sicher hätte die Gemeinde, wie im letzten Fachausschuss beschlossen, die Trägerschaft übernehmen können. Doch das wäre eine komplexe neue Aufgabe mit viel Verwaltungsaufwand gewesen. „Und das DRK betreibt bereits Kindergärten, hat Konzepte und kann im Notfall auf Personal zurückgreifen“, sagte der Bürgermeister. Hinzu kommt, dass Kommunen bei der Kindergarten-Trägerschaft soziale Träger vorrangig berücksichtigen müssen.

Mit der Ratssitzung endete die erste volle Arbeitswoche des neuen Bürgermeisters: Er hat begonnen, sich einzuarbeiten, hat viele Gespräche mit Verwaltungsmitarbeitern geführt. „Es gibt vieles, das nun schon angestoßen werden muss, damit es voran gehen kann auf der Insel“, sagte er. Er setze dabei auch auf Ideen aus der Verwaltung.

Und auch beim Landkreis hat er sich bereits vorgestellt und sich mit dem Landrat über Strategien ausgetauscht. „Ich will lösungsorientiert arbeiten“, sagt er: Das bedeute, zu überlegen, wie ein Ziel erreicht werden kann – und dazu bedarf es auch des Landkreises.

Wohnungssuche vertagt

Ein Thema, das er zurzeit ganz oben auf der Liste hat, ist der Schiffsverkehr zur Insel: An Haupt-An- und Abreisetagen, wenn es voll wird auf den Schiffen, funktioniert vieles nicht so gut, wie es könnte. Das hat Fangohr selbst an Pfingsten erlebt, als er erst im vierten Anlauf überhaupt auf den Dampfer gelangte. Hauptproblem ist die Gepäckabfertigung. Davor bilden sich unendlich lange Schlangen.

Deshalb hatte N-Ports auch geplant, den Westanleger beim Umbau für den Roll on-roll off-Betrieb umzurüsten – „doch daran hat die Deutsche Bahn kein Interesse und lehnt es ab“, hat Fangohr erfahren. Daran hänge zurzeit der Start des Gesamtumbaus. „Die Häfen sind unser Haupt-Eingangstor – deshalb stehen nun sehr notwendig Gespräche mit der Deutschen Bahn an“, kündigt der Bürgermeister an.

Zu kurz gekommen ist bei aller Einarbeitung allerdings die Wohnungssuche Fang­ohrs. „Zum Glück wohnen meine Eltern auf der Insel – das geht für den Übergang.“ Er sucht eine Drei-Zimmer-Wohnung – und freut sich über Angebote.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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