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Wangerooge Runder Tisch zum Thema Wangerooger Strand: Bei seinem Besuch auf der Insel hat der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley (Garrel) zugesagt, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), NLWKN – Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz – sowie die Inselgemeinde an einen Tisch zu bringen.

Problem Buhnen

Bley und Landtagskollegen haben sich zusammen mit Wangerooges CDU und Bürgermeister Marcel Fangohr ein Bild von den Sturmschäden gemacht. Wie CDU-Vorsitzende Diana Folkerts berichtete, rechnet die Gemeinde mit Kosten von 300 000 bis 350 000 €Euro für Sandfahrmaßnahmen. Die langen Fahrtwege zur Sandentnahmestelle im Osten lassen die Kosten weiter ansteigen. Fraglich sei, ob die Insel 2020 dort Sand entnehmen darf, da er für die Erhöhung des Deckwerks gebraucht wird.

Bürgermeister Fangohr verwies demnach auch darauf, dass die Buhnen in einem miserablen Zustand seien; teilweise seien sie mit Beton verfüllt und wirkten dadurch Beschleunigend auf die darüber fließenden Wellen. Und je schneller das Wasser zwischen den Buhnen fließe, desto mehr Sand werde abgetragen. Der NLWKN baue solche Buhnen gar nicht mehr – und empfehle auch der Insel diese Bauweise nicht. Die WSV allerdings setze auf Betonbuhnen.

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Fangohr hätte gern, dass der Vorstrand und die Buhnen erhöht werden – „damit auch wieder Wellenbrecher vorhanden sind“. Doch noch sehe die WSV keinen Handlungsbedarf. Und er fragt sich, warum der Baggersand aus dem Jadefahrwasser auf der Mellumplate verklappt wird: „Bei der nächsten Sturmflut landet der Sand dann im Weserfahrwasser – und kostet Bremen jedes Jahr Millionen“. Stattdessen könne der Sand auch an einer für Wangerooge vorteilhaften Stelle verklappen – dann würde er an die Insel angespült.

Auch das Fahrwasser nach Harlesiel sprach Fangohr an: Weil die Hafenzufahrt – so wie zurzeit – immer wieder versandet, fallen Schiffe aus. Die Inselgemeinde hat in einem solchen Fall vier Ansprechpartner – N-Ports für den Hafen Wangerooge, WSV für die Bundeswasserstraße, NLWKN fürs Fahrwasser vom Leitdamm bis kurz vorm Hafen Harlesiel und den Hafenzweckverband Harlesiel für das Hafenbecken. Wünschenswert wäre für Wangerooge eine bessere Abstimmung über Baggermaßnahmen.

Lösungen finden

Denn der reibungslose Schiffsverkehr ist für die Urlaubsinsel bares Geld wert: Je seltener Schiffe fahren, desto weniger Tagesgäste kommen – in den vergangenen zehn Jahren sank die Zahl der Tagesgäste von gut 100 000 auf nun 30 000 in der Saison.

Karl-Heinz Bley sagte zu, die Wangerooger Themen in seinem Arbeitskreis für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitales aufzugreifen, berichtet Diana Folkerts: „Wir wollen die Themen, die unsere Oldenburgische Insel belasten, aufbereiten. Und daran arbeiten, dass endlich etwas passiert. Nicht nur reden, sondern auch Lösungen herbeiführen“, so Bley.

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