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Wangerooge „Wertfrei und offen“: So sollen laut Landrat Sven Ambrosy die Verhandlungen über den Wangerooger Kindergarten fortgesetzt werden. Am Donnerstag stellte er sich der Diskussion mit Wangerooges Gemeinderat und Bürgern.  Angesetzt war die Diskussionsrunde zum Thema Sozialer Wohnungsbau – und darüber herrschte schnell grundsätzliche Einigkeit (siehe Infokasten).

Sozialer Wohnungsbau

Der Landkreis Friesland hat dem von der Gemeinde Wangerooge vorgeschlagenen Flächentausch grundsätzlich zugestimmt: Das Bauvorhaben der Wohnungsbau Friesland – ein Gebäude mit acht bis zehn Sozialwohnungen – soll auf dem Hof der ehemaligen Grundschule Nikolausstraße umgesetzt werden. Um den Tausch Schulhof gegen das Rettungsdienst-Grundstück Richthofenstraße zu vollziehen, werden nun Verkehrswertgutachten ausgetauscht.

Die Verhandlungen seien „ein wichtiger Schritt, um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu entgegnen. Die Diskussion und die Fragen haben gezeigt, wie wichtig und ersehnt dieses Wohnprojekt ist“, so Landrat Sven Ambrosy.

Ambrosy, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbau Friesland hat dem Wangerooger Gemeinderat zudem vorgeschlagen, zu prüfen, ob die Insel-Gemeinde nicht ebenfalls Gesellschafter der Wohnungsbau werden möchte. „Dann hat die Gemeinde auch Sitz und Stimme in den Entscheidungsgremien und kann das Thema Wohnraumversorgung auf Wangerooge aktiv mit der Wohnungsbaugesellschaft gestalten.“

Ratsvorsitzende Bärbel Herfel erweiterte die Diskussion auf das Thema, das den Wangerooger Eltern unter den Nägeln brennt: Die Zukunft des Kindergartens. Elternvertreter hatten dazu den Weg vom Flugplatz zum Kleinen Kursaal mit Schildern mit ihren Forderungen bestückt.

„Der Kindergarten gehört in die Mitte des Ortes gegenüber von der Grundschule“, leitete Herfel die Debatte ein. Sowohl der Rat als auch die Eltern wollen den Kindergarten im Bestand erhalten – keinen Neubau an anderer Stelle. An einem Sanierungs- und Modernisierungskonzept wird zurzeit gearbeitet.

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„Mir ist nur wichtig, dass in dem künftigen Kindergarten moderne Pädagogik mit Integration und Inklusion auf fachlich hohem Niveau stattfinden kann“, betonte Ambrosy. Er glaubt, dass das in einem neuen Gebäude eher geht. Gemeinde Wangerooge und Eltern sind davon überzeugt, dass das auch im Bestandsgebäude kein Problem ist.

Die Runde einigte sich darauf, dass nun drei Varianten geprüft und gegeneinander abgewogen werden: Zum einen der altbekannte Neubau auf dem Gelände des DRK-Kurheims; zum anderen die Modernisierung des Gebäudes Jadestraße und als dritte ein Neubau an einem anderen Standort. „Wenn das gleiche fachliche Ergebnis durch die Modernisierungsvariante erreicht werden kann, so lasse ich mich gern überzeugen“, kündigte Ambrosy an.

Er betonte, dass er den bestmöglichen Kindergarten auf der Insel haben möchte mit dem gleichen Standard wie Kindergärten am Festland. Bärbel Herfel konterte: „Auch wir wollen einen wunderbaren Kindergarten – und deshalb will die Gemeinde auch so viel Geld in die Hand nehmen und den bestehenden Kindergarten modernisieren.“

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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