Wangerland Die Ratsfrauen der Gemeinde Wangerland haben den Bürgermeister aufgefordert, unverzüglich die vakante Stelle der Gleichstellungsbeauftragten auszuschreiben und zu besetzen. Sieben der acht weiblichen Mitglieder in Wangerlands Gemeinderat quer durch die Fraktionen haben den Antrag an den Bürgermeister unterschrieben.

Bereits im März hatten sich die acht Ratsfrauen parteiübergreifend getroffen, um die Wiederbesetzung der Stelle der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten voranzubringen. Doch weil sich seitdem nichts bewegt habe, haben Alice Brandenburg-Bienek, Petra Euken und Renate Janßen-Niemann (CDU), Saskia Folkers und Nadine Kirschner (parteilos/SPD), Claudia Günther (UWW) sowie Angelika Kirschner (Grüne) nun einen entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht.

„Wir erwarten jetzt eine schnelle Umsetzung“, teilen sie mit. Gegebenenfalls wollen sie die Kommunalaufsicht einschalten.

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Denn laut Niedersächsischem Kommunalverfassungsgesetz (§ 8 NKomVG) ist die Gemeinde verpflichtet, eine Gleichstellungsbeauftragte vorzuhalten.

Dazu gehört auch, die Vereinbarung mit der Stadt Schortens über die gemeinsame Gleichstellungsbeauftragte aufzuheben: „Diese Vereinbarung wurde nicht gelebt und ist nicht praktikabel“, betonen die sieben Ratsfrauen.

Gleichstellungsbeauftragte

Seit Ende 2012 ist die Position der Gleichstellungsbeauftragten im Wangerländer Rathaus vakant. Zum 1. April 2014 hatte die Gemeinde Wangerland deshalb mit der Stadt Schortens eine Vereinbarung über eine gemeinsame Gleichstellungsbeauftragte geschlossen.

Seitdem war die Schortenser Gleichstellungsbeauftragte auf Anfrage im Wangerland tätig. Doch seit 2016 gibt es keine Präsenztage im Rathaus Hohenkirchen mehr.

Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, sich grundsätzlich für den Abbau geschlechterspezifischer Benachteiligungen beider Geschlechter einzusetzen. Eines der zentralen Themen der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten ist die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gleichstellungsbeauftragte werden insbesondere von Frauen um Beratung und Hilfe gebeten, aber auch von Familien und in Einzelfällen auch von Männern. Seit 1993 sind Niedersachsens Kommunen verpflichtet, eine Gleichstellungsbeauftragte – zunächst Frauenbeauftragte genannt – vorzuhalten.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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