Jever Der Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Wilhelmshaven ist ohne Einigung geblieben: Nun verhandelt das Arbeitsgericht am 16. August über die Rechtmäßigkeit der Kündigung der 19 ehemaligen Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes Jeverland, die in der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Möbelhaus in Jever beschäftigt waren.

Wie berichtet, war die Notunterkunft in Amtshilfe für das Land am 30. April geschlossen worden. Laut dem ehemaligen Leiter der Einrichtung, Ottmar Kasdorf, war den Mitarbeitern, die vom DRK extra zur Betreuung der Flüchtlinge eingestellt worden waren, jedoch eine Vertragslaufzeit von mindestens einem Jahr bis Dezember zugesichert worden. Die Mitarbeiter klagen gegen den DRK-Kreisverband auf Unwirksamkeit ihrer Kündigungen.

Im Verfahren wird auch die Rolle der Kreisverwaltung Friesland bei der Vertragsgestaltung und die Verbindlichkeit von mündlichen Zusagen über Laufzeiten geprüft.

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Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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