Varel Wurde die SPD bei der Stadtratswahl am 11. September hinter Zukunft Varel nur noch zweitstärkste Kraft, behauptete sie bei der Kreistagswahl im Wahlbereich Varel wie vor fünf Jahren ihre Spitzenposition. Mit 26,26 Prozent der Stimmen lag sie vor Zukunft Varel (23,11) und der CDU (19,47). Das teilte Wahlleiter Rainer Graalfs am Freitag im amtlichen Endergebnis mit. In der Stadt lag Zukunft Varel mit 28,6 Prozent vor der SPD (27,2).

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) kam bei ihrer Premiere bei der Kreistagswahl auf knapp 6 Prozent und drei Sitze. Sie erhielt in Varel 2078 Stimmen. Bei der Wahl zum Vareler Stadtrat sowie den Gemeinderäten in Bockhorn und Zetel schickte die AfD keine Bewerber ins Rennen.

Viertstärkste Kraft in Varel wurden die Grünen (8,58 Prozent) vor der Menschenmüll Wähleraktion (MMW/7,51). Letztere trat bei der Wahl zum Vareler Stadtrat nicht mehr an und konzentrierte sich voll und ganz auf den Kreistag. Nicht mehr im Kreistag vertreten ist das Bürgerbündnis Varel (3,16). Die Linke kam auf 1,9 Prozent der Stimmen.

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Von den Vareler Bewerbern um einen Sitz im Friesländer Kreistag erzielte Karl-Heinz Funke von Zukunft Varel mit 4639 Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis. Damit lag er sogar noch über seinem Ergebnis bei der Stadtratswahl, bei der der ehemalige Bundes-Landwirtschaftsminister 4602 Stimmen erhielt. Im gesamten Friesland erhielt nur Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies aus Sande (SPD) mehr Stimmen (7387). Die zweitmeisten Vareler Stimmen erhielt der Sozialdemokrat Raimund Recksiedler (2537) vor Iko Chmieleweski (MMW/1904).

Insgesamt zogen zehn Vareler in den Kreistag ein. SPD: Raimund Recksiedler, Friedhelm Michaelis, Kathrin Bittner. CDU: Hergen Eilers, Lars Kühne. Grüne: Dirk von Polenz. Zukunft Varel: Karl-Heinz Funke, Alfred Müller, Axel Neugebauer. MMW: Iko Chmielewski. Der Kreistag verfügt über 42 Sitze. Die Wahlbeteiligung in Varel lag bei 58,51 Prozent.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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