Varel „Es gibt immer noch viel nachzubessern“, stellte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Varel, Brigitte Kückens, am Samstag fest. Anlässlich des Internationalen Frauentags hatten sich Frauen zu einem gemeinsamen Frühstück im Tivoli getroffen.

In ihrer Ansprache wies Kückens auf das zähe Ringen um die Vereinbarkeit von Familien und Beruf hin, die Berücksichtigung der Kinderbetreuung und der Pflegearbeit bei der Rente sowie die Absicherung von Frauen bei Scheidung und Trennung. „Und immer noch werden Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, wie in er Pflege und der Erziehung, schlechter bezahlt“, betonte die Referentin und sah sich durch einen ein Tag zuvor in der NWZ erschienen Bericht bestätigt. Da stand auf Seite 1, dass Frauen in Deutschland 21 Prozent weniger Geld für die gleiche Arbeit bekommen.

„Wir hoffen, dass die neue Bundesregierung etwas zur Existenzsicherung und gegen niedrige Renten tut“, forderte Brigitte Kückens und erhielt dafür viel Beifall. Des weiteren erinnerte sie daran, dass die Frauen vor 100 Jahren das Frauenwahlrecht erkämpft hatten, doch heute sei das Parlament so männlich, wie seit 20 Jahren nicht mehr.

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Nur ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen, im Bundestag wie im Niedersächsischen Landtag, und in Varel knapp 25 Prozent. Sie prangerte auch das rückständige Frauenbild einiger Bevölkerungsgruppen an. „Mit ihren Familienvorstellungen von gestern wollen sie die Frauen wieder in enge Schranken verweisen“, sagte sie und forderte „dass sich alle Frauen und Mädchen, egal welcher Herkunft, zu jeder Uhrzeit an jedem Ort ohne Angst vor Gewalt frei bewegen können“.

Seit 30 Jahren wird die Gleichstellungsbeauftragte von Ulrike Marks vom Arbeitskreis Frauentag unterstützt. Anlässlich des Frauentags hatten sie Interessierte zu Filmvorführungen und einer Fahrt nach Worpswede eingeladen. Beim traditionellen gemeinsamen Frühstück wurden auch kurze Videoeinspielungen gezeigt, und für den musikalischen Rahmen sorgten Doro Offermann vom „Duo Zugwind“ und Anne Wiemann.

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