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Varel /Friesland Im Ärger um einen Gästebeitragsfinanzierten ÖPNV legt Frieslands Landrat Sven Ambrosy noch einmal nach: „Die Kritik des Landkreises richtet sich allein dagegen, dass die Ablehnung in Varel mit Unterstellungen untermauert wurde.“ Er reagiert damit auf eine Stellungnahme von Kurdirektor Johann Taddigs.

Zum Hintergrund: In einer Ausschusssitzung hatte Taddigs erklärt, es gebe Überlegungen in der Kreisverwaltung, den ÖPNV mit Hilfe des Gästebeitrages aus Varel und dem Wangerland zu subventionieren. Das war in Varel auf Ablehnung gestoßen.

Ambrosy hatte daraufhin klargestellt, dass das rechtlich nicht möglich sei und es sich lediglich um einen Hinweis gehandelt habe, dass die Kommunen über den Gästebeitrag einen öffentlichen Nahverkehr in ihrer Gemeinde für Touristen finanzieren können.

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Taddigs verteidigte daraufhin das Vorgehen. Es sei der Eindruck entstanden, der Kreis plane eine wie auch immer geartete Quersubventionierung und so etwas müsse im Ausschuss diskutiert werden.

„Es wurde argumentiert mit einem Konzept, dass es nicht gibt und mit Zahlen, die nicht vom Landkreis stammen können“, sagte Ambrosy im Gespräch mit unserer Redaktion. Die kollegiale Zusammenarbeit hätte es notwendig gemacht, einen Vertreter des Landkreises einzuladen. „Dass Herr Taddigs nicht die Kraft hat, seinen Fehler einzusehen, ist bedauerlich. Seine Entgegnung auf unsere Entgegnung geht an der Kritik vorbei“, so Ambrosy. In Zukunft wünsche er sich, dass der Kreis in solche Diskussionen einbezogen werde.

Anders als in der Ausschusssitzung dargestellt, habe das alles nichts mit dem Friesland-Takt zu tun. In diesem Jahr wurde der Takt auf vielen Buslinien erhöht, außerdem wurden die Busse mit den Fahrten der Nordwestbahn vertaktet, um einen reibungslosen Übergang im ÖPNV zu gewährleisten. Dangast, die Rathäuser in Varel und auch die beiden Krankenhäuser seien nun gut zu erreichen. Im Frühjahr und Sommer habe sich laut Kreisverwaltung bereits gezeigt, dass die Linien gut angenommen werden, allerdings seien die Fahrgastzahlen aufgrund der Corona-Pandemie nicht vergleichbar. Der ÖPNV werde so attraktiver, müsse aber auch von der Kommune weiter beworben werden.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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