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Varel /Friesland Der Vareler CDU-Politiker Hergen Eilers hat sein Kreistagsmandat aus „zeitlichen Gründen“ niedergelegt. Für ihn rückte Peter Nieraad, ebenfalls aus Varel, nach.

„Ich wurde gewählt und wurde Mitglied in verschieden Ausschüssen und Vertretungen des Landkreises. Allesamt interessante und verantwortungsvolle Aufgaben, die ich gerne angenommen und ausgefüllt habe“, sagte er am Mittwoch während der Kreistagssitzung im Dienstleistungszentrum Varel: „Allerdings habe ich in den vergangenen eineinhalb Jahren feststellen müssen, dass es mir zeitlich immer wieder nicht möglich war, die Termine einzuhalten und hinreichend vorzubereiten.“ Das sei für ihn auf Dauer unbefriedigend. „Weil ich diesen Zustand auch künftig nicht ändern kann, verzichte ich auf das Mandat.“

Hergen Eilers gehe nicht im Groll, sagte er auf Nachfrage der NWZ. Die Entscheidung sei in den vergangenen zwei Monaten gereift. „Man ist gewählt, und die Wähler haben Anspruch darauf, dass man seine Position auch ernst nimmt. Es ist auch mein persönlicher Anspruch, die mir übertragenden Aufgaben gut zu erfüllen“, sagte er. Das, so habe Eilers schließlich festgestellt, konnte er nicht mehr voll und ganz gewährleisten. „Der Termindruck ist zu groß geworden.“

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Der Vareler Politik bleibe er indes erhalten: „Ich mache auch nicht weniger, sondern konzentriere mich auf meine Aufgaben als Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender der CDU in Varel. Dazu bleibe ich Mitglied des CDU-Kreisvorstands.“ Alles miteinander gehe nicht, betonte Eilers. „Deshalb ist es notwendig, dass ich mich von Aufgaben trennen muss. In Varel fühle ich mich in der Pflicht“

Dass er Wählern und Kollegen mit seinem Rücktritt enttäuschen könnte, bedauerte der Politiker. „Es tut mir leid, dass ich meine Kräfte hier überschätzt habe. Ich scheide aus, freue mich aber, dass für mich ein erfahrener Kreispolitiker aus Varel nachrückt. Peter Nieraad wird meine Position mehr als gleichwertig ersetzen.“

Eilers hat sich für den Kreistag aufstellen lassen, um zu verstehen, wie der Landkreis funktioniere. „Für eine sachgerechte Beurteilung ist es dann gut, wenn man die Vorgänge kennt.“ Das sei gelungen. „Vor allem im Schulausschuss hätte ich gerne weitergemacht.“

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Olaf Ulbrich Kanalmanagement / Redakteur
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