Varel /Friesland Scharfe Kritik am Krisenmanagement des Landkreises Friesland hatte Zukunft Varel geäußert und personelle Konsequenzen gefordert. Dazu nimmt die Gruppe SPD/Grüne/FDP im Kreistag Stellung. Die Dezernenten Silke Vogelbusch und Bernd Niebuhr und die Kreisärztin des Gesundheitsamtes, Dr. Sell, hätten „sehr ausführlich, kompetent und nachvollziehbar dargelegt“, warum sie die Entscheidung, Schichtunterricht in den friesländischen Schulen zu verordnen, für sinnvoll und notwendig gehalten haben, schreibt Ulrike Schlieper (SPD), Sprecherin der Mehrheitsgruppe.

„Zum Ende der letzten Woche sind deutlich mehr Corona-Verdachtsfälle im Wangerland, aber auch in der Stadt Varel aufgetreten, so dass ein sofortiges Handeln notwendig war“, so Schlieper. Es sei darum gegangen, eine Ausbreitung der Infektionen und ein erneutes, verstärktes Hineintragen von Neuinfektionen in die Schulen zu verhindern.

Da die Verdachtsfälle nicht auf einzelne Hotspots, einzelne Schulen oder einzelne Städte und Gemeinde beschränkt, sondern verstreut im ganzen Kreisgebiet aufgetreten seien, hätten die Dezernenten ihre Entscheidung für das ganze Kreisgebiet getroffen. „Nach Auffassung der Gruppe haben sie ihre Verantwortung mutig und mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein wahrgenommen, wohl wissend, dass heftige Proteste folgen würden“, so Schlieper.

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Die Gruppe ist der Meinung, dass solche Entscheidungen zur Bewältigung der Pandemie keine politischen Entscheidungen sein dürfen, sondern von den Fachleuten im Gesundheitsamt gemeinsam mit der Spitze der Kreisverwaltung getroffen werden müssen. Insofern stehe die Gruppe hinter der Entscheidung der Kreisverwaltung, insbesondere auch hinter den Entscheidern Silke Vogelbusch, Bernd Niebuhr und Dr. Sell. Einen wie von ZV Varel geforderten Wechsel der Zuständigkeiten in der Spitze der Kreisverwaltung hält die Gruppe für „absurd.“

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