Varel /Bockhorn /Zetel Ist der Vorschlag der Vareler SPD, beim Betriebshof der Stadt eine zusätzliche gebührenpflichtige Abgabestelle für Heckenschnitt zu schaffen, eine Lösung für den Entsorgungsärger? Zumindest entfallen die langen Fahrten nach Wiefels und das Umpacken in 60-Liter-Papiertüten.

„Der Standort scheint derzeit die erste Wahl zu sein, weil er befestigt ist und die erforderlichen Arbeitsgeräte beim Stadtbetrieb vorhanden sind“, sagt Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner (SPD): „Wir wären froh, wenn wir für mehr Bürgerservice diese Fläche anbieten können.“

Die Kreistags-Mehrheitsgruppe (SPD/Grüne/FDP) fordert, in allen Städten und Gemeinden Flächen bereitzustellen, wo die Menschen ihren Grünschnitt kostenpflichtig abgeben könnten. „Es ist prima, wenn sich der Kreis für mehr Flexibilität ausspricht. Jede Gemeinde wird da meines Erachtens helfend aktiv“, so Gerd-Christian Wagner.

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Bockhorns Bürgermeister Thorsten Krettek (CDU) zeigte sich der Idee aufgeschlossen, Container aufzustellen: „Man könnte einen beim Bauhof abstellen. Das müsste allerdings kostenneutral sein für die Kommunen.“ Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann (parteilos) sieht den Vorstoß skeptischer. „So etwas kann nicht auf Kosten der Gemeinde gehen. Ich finde es sehr bedauerlich, dass der Südkreis in dieser Sache abgehängt wird. Außerdem wüsste ich nicht, wo wir so einen Container aufstellen sollten.“

Der Vorschlag stößt bei der Kreis-CDU auf Ablehnung. „Das greift in die kommunale Selbstverwaltung ein. Das können wir als Kreistag nicht machen, und ob die Kommunen das mitmachen, wage ich zu bezweifeln“, erklärt Lars Kühne aus Varel.

Die CDU regt an, „dass zu den regulären Öffnungszeiten eine pauschale Anlieferung erfolgen könnte, die einen Waagevorgang hinfällig macht. Dies sollte sich dann auf Zirkawerte stützen, beispielsweise könnten ein Kubikmeter pro Tag und Anlieferung angesetzt werden.“

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