Bundeswehr
Hohe Auszeichnung für Verband

Die Verleihung nahm Minister Olaf Lies vor vielen Ehrengästen vor. Angeregt hatte die Auszeichnung Karin Evers-Meyer.

Bild: Oliver Braun
Truppenfahne mit Fahnenband: Minister Olaf Lies und Kommandeur Oliver Walter beim Zeremoniell auf dem Fliegerhorst Upjever..Bild: Oliver Braun
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Upjever Ein Band drückt stets besondere Verbundenheit und Zusammengehörigkeit aus. Wenn es Regierungen verleihen, dann ist es obendrein auch eine hohe Auszeichnung: Eine solche wurde am Donnerstag dem Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ zuteil, als Minister Olaf Lies in Vertretung für Ministerpräsident Stephan Weil dem Verband vor der Ehrenformation und Ehrengästen das Fahnenband des Landes Niedersachsen verlieh.

Angeregt hatte die Auszeichnung noch die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer. „Das Fahnenband ist eine Anerkennung für die hervorragende Arbeit und professionelle Auftragserfüllung, die wir alle gemeinsam in den zurückliegenden Jahren geleistet haben“, dankte der Kommandeur des Objektschutzregiments, Oberst Oliver Walter, seinen Soldatinnen und Soldaten. Der 2006 gegründete und damit noch recht junge Verband habe bereits eine bewegte Geschichte hinter sich, so der Kommandeur. Mehr als 4000 Soldaten waren in sieben Ländern im Auslandseinsatz.

Der Verband habe sich stets als verlässlicher Partner erwiesen, sagte Lies, der in den 90er Jahren Wehrdienst bei der Marine geleistet hat. Der Verband sei ein Beleg dafür, dass die Bundeswehr ein wichtiger und akzeptierter Teil der Gesellschaft ist. „Diese Anerkennung durch das Land reiht sich ein in die Anerkennung, die Sie in der Region erfahren“, sagte Lies in Richtung der Soldaten. Öffentliche Appelle und Verabschiedungen, Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise und vielfältige Teilhabe am öffentlichen Leben seien Belege dafür. Der Verband gebe der Öffentlichkeit auch immer Gelegenheit, von den Einsätzen zu erfahren.

Erst am 1. September hat sich die Verbundenheit der Objektschützer mit der Region exemplarisch gezeigt, als sie gemeinsam mit dem Verein „Upjever-lieb-ich“ rund 1000 Bürgern die Kasernentore geöffnet und die „Jeversche Allee“ zugänglich gemacht hat.

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