Schortens Die Stadt Schortens bereitet für mehrere Wohngebiete im Ortskern und in den Außenbereichen die Möglichkeit einer geordneten Nachverdichtung vor. Dazu werden zum Teil viele Jahre alte und zum Teil sogar jahrzehntealte Baupläne hervorgeholt, einstige Festsetzungen überarbeitet und in eine zeitgemäßere Form gebracht. Dabei geht es um Möglichkeiten und Vorgaben für Neubauten zum Beispiel nach dem Abriss von Alt-Immobilien, aber auch um Möglichkeiten von Anbauten am Bestand und um den Bau einer zweiten Wohneinheit auf einem Grundstück.

Abstände zur Straße werden neu gefasst, außerdem die Grundflächenzahl. Auch gibt es künftig keine Festsetzung der Mindestgrundstücksgröße mehr.

So soll es entsprechende Möglichkeiten einer Nachverdichtung bald unter anderem an der Sögestraße in Sillenstede geben, außerdem in Accum, im Bereich Reuterstraße, Sylter Straße, Fehmarnstraße und Helgolandstraße in Heidmühle oder am Dahlienweg in Grafschaft. Im städtischen Planungs-, Bau- und Umweltausschuss fanden die Neufassungen der Baupläne – vereinzelt mit kleinen Änderungen – allesamt Zustimmung.

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Thema war dort unter anderem auch das Sanierungsgebiet Menkestraße; die geltenden Städtebauförderprogramme, von denen auch Projekte an der Menkestraße profitieren, werden nun durch eine neue Bund-Länder-Vereinbarung neu strukturiert. Das Förderprogramm heißt künftig „Lebendige Zentren“. Die Zielsetzung ist unverändert: Es geht um die Entwicklung und den Erhalt der Ortszentren als attraktive Standorte und als lebendige Zentren. Es gibt auch ein paar Änderungen bei den Förderrichtlinien.

Für das laufende Jahr wurden der Stadt Schortens aus diesem Förderprogramm bereits 340 000 Euro bewilligt, berichtete Anke Kilian aus der Bauverwaltung. Eine Änderung ist, dass nicht mehr nur die förmlich im Sanierungsgebiet festgelegten „ortsbildprägenden Gebäude“ bei Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen finanziell gefördert werden, sondern grundsätzlich alle Gebäude, die mindestens 30 Jahre alt sind.

Infos über das Förderprogramm gibt es im Rathaus der Stadt, Tel. 04461/982 111.

Aus dem Fördertopf finanziert werden soll auch die barrierefreie Grunderneuerung von Bushaltestellen in der Stadt. Für 2021 sind zunächst acht Haltestellen ausgewählt. An erster Stelle steht dabei die Verlegung der Haltestelle von der Rossmann-Filiale vor das Geschäft Wübbenhorst (die NWZ berichtete). Dafür muss dort ein Baum entfernt werden.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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