Schortens Die CDU-Fraktion im Schortenser Rat will die Steuern senken: „Die Zahlen des Haushaltes sehen gut aus. Dank der guten Wirtschaftslage und der Entlastungen durch den Landkreis erzielt die Stadt Überschüsse im Millionenbereich. Nun ist es an der Zeit, die Bürger teilhaben zu lassen“, erklärt Andreas Bruns.

Deshalb beantragt die CDU, die Steuerlast der Bürger bei der Grundsteuer und der Unternehmen bei der Gewerbesteuer auf das Maß von 2012 zu senken. Damals wurden in einer schwierigen finanziellen Situation die Steuersätze erhöht. Damals kletterten die Hebesätze von Grund- und Gewerbesteuer von 350 auf 380 Punkte.

Damit die Stadt dennoch Schulden abbauen kann, schlägt die CDU-Fraktion vor, die Steuern in drei Schritten und nicht auf einmal zu senken.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Zudem regt die CDU an, einen Masterplan zur Sanierung der öffentlichen Gebäude zu erstellen. Darin soll zu erkennen sein, was in den kommenden Jahren an Investitionen getätigt werden muss. Dadurch würden dann auch die Schortenser Bürger einen Überblick erhalten, was, wann und wie saniert oder gebaut werden soll, so Bruns. „Andere Kommunen und der Landkreis arbeiteten seit geraumer Zeit mit Masterplänen und treffen dabei auch auf Akzeptanz“, sagt er.

Ebenfalls als drängend sieht die Fraktion den Bau weiterer Mietwohnungen in Schortens. „Wir möchten schneller vorankommen“, sagt Thomas Eggers. Es sei gut, dass die Wohnungsbau Friesland an der Jeverschen Straße und wohl demnächst auch im Baugebiet am Klosterweg Mehrparteienhäuser bauen wird, die zum Teil mit einer Mietpreisbindung belegt seien.

Die CDU hält die avisierten Mieten allerdings für zu hoch: Ziel müsse sein, einen Mietpreis von deutlich unter sechs Euro pro Quadratmeter zu erreichen. Deshalb beantragt die Fraktion, dass die Stadt selbst zur Bauherrin wird und den Bau von einem oder mehreren Mehrparteienhäusern mit günstigen Mieten kalkuliert.

Gerade bei kleineren Wohnungen sei die Nachfrage groß, das Angebot aber gering. Also sei es nur konsequent, mit einer möglichst schnellen Ausweitung des Angebots auch den Preis zu regulieren, so Eggers. Das wolle die CDU nun mit den anderen Fraktionen im Stadtrat diskutieren.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.