Schortens Die Stadt Schortens entwickelt sich mit Schwung und Dynamik – so hatte Bürgermeister Gerhard Böhling bei seinem Neujahrsempfang am Sonntag im Bürgerhaus auch für entsprechend schwungvoll-dynamische Musik sorgen lassen: Die Blaskapelle „Schräg“ aus Hamburg machte mit ihrer keineswegs schrägen Musik ordentlich Stimmung.

Und dass die Musiker auch ein bisschen frech daherkamen und Böhling bliesen ließen – auf dem Kazoo – das passte ebenfalls. Denn Böhling begrüßte mit einem Augenzwinkern Jevers stellvertretenden Bürgermeister Heiko Schönbohm gleich als Vertreter „unserer schönen kleinen Kreisstadt“. Schortens hat Jever längst abgehängt – sowohl bei der Einwohnerzahl als auch bei der rasanten Stadt- und Wirtschaftsentwicklung.

Neben den Vertretern der Nachbarkommunen Jever, Wangerland und Bockhorn, der Vertreter von Wirtschaft, Banken und Bundeswehr sowie Feuerwehr, THW, DLRG, DRK und Johannitern, Polizei, kath. und ev. Kirche, Vereine, Politik und Verwaltung begrüßte Böhling drei Schortenser besonders: Ehrenbürger Peter Torkler und seine Frau Friedgard – „ich wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit“ – und Johanne Jürgens: Mit 103 Jahren ist sie die älteste Schortenser Bürgerin und erhält zum Geburtstag stets Besuch vom Bürgermeister. „Sie sagt dann immer ,Junge, Du musst essen‘ – und selbst isst sie nichts“, berichtete Böhling.

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Glück fürs neue Jahr für alle wünschten die drei Schortenser Schornsteinfegermeister mit ihren Gesellen. „Dass Schornsteinfeger als Glücksbringer gelten, kommt wohl daher, dass sie früher am 1. Januar von Haus zu Haus gingen und Neujahrswünsche überbrachten – dabei aber auch gleich die Rechnung“, so Böhling. Die sechs Schornsteinfeger machten es beim Schortenser Neujahrsempfang aber andersherum: Sie verteilten Glücks-Cents.

In seinem Jahresrück- und Ausblick konnte Schortens’ Bürgermeister auf unzählige Neubauten, Umbauten und Ansiedlungen verweisen: „Zig Millionen haben die Stadt selbst, aber im Wesentlichen private Investoren in Schortens investiert. Und da kommt noch mehr“, kündigte er an.

In Richtung der Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren, aber auch aller anderer Einsatzkräfte von Polizei, THW und Rettungsdiensten betonte er: „Ich unterstütze ausdrücklich die Aussage meiner Stellvertreterin Anne Bödecker, dass Ihr Entgleisungen während eurer Einsätze nicht hinnehmen, sondern uns im Rathaus berichten sollt. Denn das habt Ihr nicht verdient und wir werden dem energisch entgegentreten!“


Video:   youtube.com/nwzplay 
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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