Schortens /Nagybajom „Silber“-Jubiläum für Schortens und Nagybajom: Seit 25 Jahren besteht die offizielle Städtepartnerschaft zwischen Schortens und der „Stadt der Störche“ in Ungarn. Das war ein guter Grund für eine kleine Delegation um Bürgermeister Gerhard Böhling, den Ungarn wieder einen Besuch abzustatten. Der andere gute Grund war das Stadtfest in Nagybajom, zu dem Bürgermeisterin Józsefné Czefernerné eingeladen hatte.

25 Jahre Städtepartnerschaft

Nagybajom ist eine Kleinstadt mit knapp 4000 Einwohnern im Südwesten Ungarns, etwa 50 Kilometer südlich des Balaton (Plattensee) gelegen – und gut 1400 Kilometer von Schortens entfernt.

Die Partnerschaft besteht seit 1993. Als internationale ökologische Partnerschaft begann dieses Grenzen und Barrieren überwindende Projekt unter der Schirmherrschaft der „Stiftung Europäisches Naturerbe” und der Landesnaturschutzorganisation „Somogy“. Motoren waren die damaligen Bürgermeister Attila Acs und Peter Torkler sowie Udo Borkenstein vom neu gegründeten Regionalen Umweltzentrum.

Rund 100 Besuche und Gegenbesuche hat es seitdem gegeben: von Schüler- und Jugendgruppen, Rat und Verwaltung, der Kirche, den Feuerwehren, Chören und Vereinen – darunter bis heute auch etliche private Kontakte.

Der Delegation hatte sich auch die ehemalige Realschullehrerin Engelke Damke angeschlossen, die zu Realschulzeiten mit für den Schüleraustausch in Nagybajom zuständig war. Sie überraschte mit ihrem Besuch ihre langjährige Freundin Teréz Istvánné Nagy, die vor kurzem aus dem Schuldienst in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Im Rahmen des Stadtfests fand eine Feierstunde zur 25-jährigen Partnerschaft statt: Bürgermeister Böhling erhielt eine Urkunde und eine Plakette, die an die vergangenen 25 Jahre erinnern sollen.

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Neben der Teilnahme am Stadtfest und dem Austausch mit Nagybajoms Bürgermeisterin Józsefné Czeferner, wurden auch Gespräche mit den Bürgermeistern der anderen drei Partnerstädte von Nagybajom geführt. Schwerpunkt war der Ausbau des Jugendaustauschs auf sozialer und sportlicher Ebene.

Feuerwehrkamerad Raimund Baust hat außerdem die Kontakte zur Freiwilligen Feuerwehr in Nagybajom aufleben lassen und mit der neuen Führung vor Ort Gespräche geführt.

Bevor die Delegation am Montag nach vier Tagen in Ungarn ihre Rückreise antrat, besichtigte sie mit Vertretern der Stadt Nagybajom die Hirschfarm in Böszénfa. Dort ist das Management-Center des Gesundheitszentrums der Universität von Kaposvár Wildlife untergebracht, das aktiv an Großwildzucht im geschlossenen Feld forscht und an der Ausbildung zum Wildtiermanagement teilnimmt. Es war ein beeindruckendes Erlebnis, dass Hirsche und Rehe in einem Gehege „fellnah“ erlebt und gestreichelt werden konnten.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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