Bockhorn Die Bockhorner Ratsmitglieder haben am Donnerstagabend darüber diskutiert, wie die konkreten Detailplanungen der Bauvorhaben besprochen und beschlossen werden sollen. Es ging dabei sowohl um den geplanten Neubau einer Kindertagesstätte mit Krippe auf dem Grundstück vor dem Bürger-Huus (NWZ  berichtete), als auch um den Umbau der ehemaligen Pfadfinderbildungsstätte in Steinhausen. Dort soll eine zweigruppige Kindertagesstätte entstehen (NWZ  berichtete).

Der Rat sollte am Donnerstagabend laut Tagesordnung beschließen, ob die Planungsentwürfe, die das Architekturbüro Kapels für beide Vorhaben vorgestellt hat, so umgesetzt werden sollen und ein Bauantrag dafür gestellt werden soll, oder nicht. Das Problem: Die Ratsmitglieder waren sich über die Details nicht einig – und diese Details zu besprechen war auch in der Ratssitzung nicht vorgesehen.

Farbe der Dachpfannen

Warum die Planungen jetzt schon beschlossen werden sollen, wo doch die Details noch nicht geklärt sind, fragte Dirk Ihmels (CDU). Bürgermeister Andreas Meinen erklärte, dass für den Bauantrag im Wesentlichen nur der Grundriss stehen müsse, und es darum ginge, den jetzt zu beschließen, damit der Bauantrag zügig gestellt werden könne.

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Darüber, in welche Richtung sich die Dächer des Neubaus vor dem Bürger-Huus neigen sollen, welche Farbe die Fassade und die Dachpfannen haben sollen, welche Haustechnik eingebaut werden soll und weitere Details sollen die Ausschussmitglieder des Bau- sowie des Jugend- und Kulturausschusses in einer gemeinsamen Sitzung am 25. Februar beraten. Beschlossen werden sollten die Details dann anschließend nicht-öffentlich im Verwaltungsausschuss.

„Übliches Verfahren“

Rolf Scherer sagte, er sei nicht damit einverstanden, dass über wichtige Details nur die Mitglieder der Fachausschüsse beraten – „und dann entscheiden es nur sechs Leute im Verwaltungsausschuss“. Diese Kritik brachte er sowohl zum geplanten Neubau vor dem Bürger-Huus als auch zum geplanten Umbau der früheren Pfadfinderbildungsstätte an. Er wolle, dass der Rat über die Details der Bau- und Umbau-Planungen entscheidet. Es sei jedoch ein übliches Verfahren, dass der Verwaltungsausschuss Beschlüsse dieser Art fälle, sagte Bürgermeister Meinen.

Mit 19 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen sprachen sich die Ratsmitlieder letztlich dafür aus, den Grundriss des Neubaus vor dem Bürger-Huus so zu beschließen, wie er vom Architekturbüro Kapels geplant war. Für die Planungen zum Umbau der früheren Pfadfinderbildungsstätte stimmten 20 Ratsmitglieder (1 Nein-Stimme, 1 Enthaltung).

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