SANDERAHM SANDERAHM/AKE - Der Zweigverein Sanderahm im Bürgerverein Sande hat eine Resolution zur Bahnumgehung an den Rat der Gemeinde Sande unterzeichnet. In dem Papier wird die Gemeinde aufgefordert, sich gegen die so genannte Westumgehung auszusprechen.

Nach Ansicht der Sanderahmer Bürger beinhaltet die Westumgehung „die meisten Nachteile für alle Beteiligten“. Zudem sei sie die teuerste und zeitaufwendigste Variante. Detailliert zeigt das Papier die aus Sicht der Sanderahmer Bevölkerung ausschlaggebenden Argumente.

Neben den bekannten und schon vielfach diskutierten Punkten nennt die Resolution auch Gesichtspunkte wie die eines „Schandflecks in unserer friesischen Landschaft“. Man geht dabei davon aus, dass eine Trassenführung direkt an der Autobahn entlang nicht möglich ist. Weiterhin nimmt man an, dass die Bahn in weiten Teilen auf einem hohen Damm fahren müsste, mit der später geplanten Elektrifizierung und den Schallschutzwänden ein wenig schöner Anblick, so glaubt man.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Durch die wesentlich längere Bauzeit müssten die Züge zudem noch viele Jahre durch Sanderbusch fahren. Die Resolution befürwortet die Nordost-Umgehung, da sie schneller fertig gestellt und finanziell wesentlich günstiger kommen würde.

Bürgermeister Josef Wesselmann erläuterte dazu den aktuellen Stand und betonte, dass bei der Trassenführung noch nichts entscheiden sei. Zunächst werde ein neuer Flächennutzungsplan erstellt, der beide Varianten alternativ berücksichtige. Zudem laufen zurzeit etliche weitere Untersuchungen zu den möglichen Trassenverläufen.

Der Vorsitzende des Bürgervereins Sanderahm, Horst Lübben, wird diese Diskussion allerdings nicht mehr an der Spitze des Vereins weiterführen. Er legte jetzt das Amt in die Hände von Hans-Joachim Leimbrinck. Der 61-jährige Leimbrinck wurde einstimmig gewählt. Sein Stellvertreter tritt das Amt ebenfalls neu an, es ist der 47-jährige Holger Kulbatzki. Monika Willenbücher bleibt Kassiererin, Bernhard Orths leitet den Festausschuss. Geehrt wurden Antje und Horst Bohlmann, sie gehören dem Verein seit 25 Jahren an. Horst Bohlmann war lange Vorstandsmitglied und leitete den Verein von 1992 bis 1996.

Für Horst Lübben, der das Amt elf Jahre innehatte, gab es viel Lob. Vor allem die große Diskussion um die drohende Abbindung des Altendeichsweges war vielen noch im Ohr. Der Verein hatte seinerzeit die Wünsche seiner Mitglieder gegen Politik und Verwaltung durchgesetzt. Horst Lübben wurde zum Ehrenvorsitzenden des Bürgerverein ernannt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.