Bockhorn Es konnte nicht ausbleiben, dass auf der Jahreshauptversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Bockhorn Donnerstagabend im „Hotel Hornbüssel“ noch einmal über eine Personalie diskutiert wurde. Der Vorsitzende Harald Martens erklärte: „Wir sind dankbar für die Zeit mit Ewald Spiekermann. Doch die UWG muss jetzt durch jüngere Leute weitergeführt werden.“

Mit Fraktionsvorsitz im Rat und Sitz im Kreistag seien Spiekermann wichtige Funktionen zuerkannt worden, einen von zwei Plätzen im Verwaltungsausschuss (VA) habe die UWG nach der Gruppenbildung von Grüne/FDP aber räumen müssen, die Entscheidung sei für Hartmut Kaempfe und gegen Spiekermann gefallen, führte Martens aus. Ewald Spiekermann entgegnete: „Es war eine demokratische Abstimmung, aber mein Wunsch war es, im VA zu bleiben. Ich habe Monate gebraucht, um das zu verdauen“, begründete er noch einmal seinen Rückzug aus dem Rat (die NWZ berichtete).

Bei den Vorstandswahlen wurde Martens als Vorsitzender wiedergewählt, ebenso sein Stellvertreter Olaf Nack und Kassenwart Uwe Hoppenheit. Für Andreas Borchers übernahm Friedrich Witte die Funktion des Schriftführers. In den Festausschuss mit Renate Kamps und Christa Hoppenheit rückten Ingrid Eisele und Edith Martens für Margret Spiekermann und Gerda Harms nach. Martens teilte mit, dass der frühere UWG-Ratsherr Eduard Arndt aus der Wählergemeinschaft ausgetreten ist. Für seine Verdienste um die UWG und seine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Ewald Spiekermann ausgezeichnet, für 20 Jahre wurden Ingrid Eisele und Friedrich Witte geehrt.

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Aus der Kreistagsarbeit berichtete Spiekermann, dass ein zweiter Abschnitt der K 105 in Bockhornerfeld in diesem Jahr für rund 300 000 Euro saniert werden soll, der Rest 2014. Der Radweg entlang dieser Straße bleibe in der Planung, die Kosten werden auf 800 000 Euro geschätzt: „Ob das Geld irgendwann da ist, weiß man nicht.“

Lebhaft wurde über die Schulentwicklung diskutiert – Thema Integrierte Gesamtschule in Zetel (die NWZ  berichtete). Spiekermann: „Da ist vieles nicht mehr nachzuvollziehen, da herrscht ein völliges Durcheinander.“ Olaf Nack: „Seilschaften wollen da etwas durchsetzen, die Politik ist auf der falschen Seite.“ Alle sprachen sich dafür aus, den Elternwillen stärker zu respektieren. Nack: „Warum nicht eine IGS in Varel?“ Jedenfalls solle die Oberschule Bockhorn in ihrem Bestand geschützt werden.

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