DANGAST Die Bürger sollen bei der Umsetzung des Sanierungskonzeptes für die Kurverwaltung Dangast über einen Arbeitskreis miteingebunden werden. Das bekräftigten die Sprecher der Mehrheitsgruppe, Jürgen Bruns (SPD), Hergen Eilers (CDU) und Elke Vollmer (FDP) am Montag. Je ein Mitglied einer Fraktion, zwei Mitglieder der Bürgerinitiative Dangast, zwei Mitglieder des Kurvereins sowie Bürgermeister und Kurdirektor sollen dem Gremium angehören.

Die Mehrheitsgruppe äußerte sich auch zu dem Antrag der Fraktion Zukunft Varel, die eine Bürgerbefragung beantragt hat (die NWZ berichtete). Im Grundsatz lehne die Mehrheitsgruppe eine Bürgerbefragung nicht ab, wohl aber eine Befragung zum gegenwärtigen Zeitpunkt, „weil im Augenblick wegen der Komplexität der Materie eine sinnvolle Fragestellung nicht möglich ist“, sagte Jürgen Bruns. Ein Arbeitskreis sei sinnvoller, um die Bürger frühzeitig in den Prozess einzubinden. In dem Arbeitskreis sollen alle Vorschläge und eingehenden Alternativen beraten und geprüft werden. Insbesondere sollen alle Vorschläge auf ihre Machbarkeit, wirtschaftliche Auswirkungen sowie auf die touristische Entwicklung Dangasts geprüft werden, heißt es in einem Antrag der Mehrheitsgruppe. Alternativen und andere Vorschläge sollten gleichberechtigt neben dem Konzept der Stadt Varel behandelt werden, heißt es in dem Antrag der Mehrheitsgruppe. Die Mehrheitsgruppe steht entsprechend zu dem Grundsatzbeschluss, das Sanierungskonzept weiterzuverfolgen, das am Donnerstag in der Ratssitzung (18 Uhr, Tivoli) beschlossen werden soll (die NWZ  berichtete). Eilers wies darauf hin, dass das Sanierungskonzept für die Kurverwaltung den „maximalen Rahmen absteckt, innerhalb dessen etwas passieren kann“, sagte Eilers. „Wir beschließen nicht, wir bringen etwas auf den Weg, nämlich ein Konzept, dessen Umsetzbarkeit erst einmal geprüft werden soll“, sagte Elke Vollmer, „mit Sicherheit kein Ballermann“. „Wir haben den Auftrag, solide finanzielle Bedingungen für Varel zu schaffen, auf der anderen Seite wollen wir Dangast touristisch weiterentwickeln“, erinnerte Eilers.

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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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