VAREL Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) hat die Teilsanierung der Oldenburger Straße für 2013 in Aussicht gestellt. In einem Schreiben an Karl-Heinz Funke, Fraktionsvorsitzender von Zukunft Varel im Rat der Stadt, teilte Bode mit: „Um jederzeit einen verkehrssicheren Zustand zu gewährleisten, wurde in den letzten Jahren immer wieder punktuell saniert. Im Rahmen der Sanierungsoffensive Landesstraßen ist nun für 2013 eine Erneuerung vorgesehen.“ Der regionale Geschäftsbereich Aurich der Niedersächsischen Landesbehörde habe bereits mit der Stadt Kontakt aufgenommen, um die Planung im Detail vorzubereiten.

Funke hatte sich im Januar an Bode gewendet und um Hilfe gebeten. Seinerzeit hatte die NWZ  berichtet, dass es im Jahr 2012 nicht mehr zu einer Sanierung der Straße kommen wird, weil das Land für 2012 kein Geld bereitstellt.

Enttäuscht zeigte sich Andreas Krause-Fischer, einer der Sprecher der Bürgerinitiative Oldenburger Straße, dass es praktisch keine Reaktionen aus dem Rat und dem Rathaus auf die Forderungen der Bürgerinitiative gegeben habe. Die hatte sich mit einem mehrseitigen Schreiben im Januar an die Ratsvertreter gewendet. „Uns befremdet diese Umgangsweise mit den Bürgern dieser Stadt sehr.“ Drei Forderungen stellt die Bürgerinitiative und richtete sie an Rat, Bürgermeister und Verkehrsminister: Sie setzt sich nach wie vor für ein Verbot des Schwerlastverkehrs, für eine generelle Anordnung eines Tempolimits auf 30 km/h und die Schaffung sicherer Übergänge in Höhe Friedhof sowie Weberei ein. In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht soll eine feste Überwachungsanlage zur Tempokontrolle installiert werden. Die Forderungen der Bürgerinitiative bestehen unabhängig von dem laufenden Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg, in dem die Bürgerinitiative diese Forderungen juristisch durchsetzen will (die NWZ  berichtete).

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Verkehrsminister Bode hat auch zu einem anderen Wunsch aus Varel Stellung genommen, dem Radweg in Obenstrohe entlang der Landesstraße 818. „Ich kann auch Ihre Enttäuschung nachvollziehen, dass der Radweg an der L 818 in den Maßnahmen des Jahres 2012 noch nicht genannt ist“, schreibt Bode an Herbert Wilken-Johannes, der Bode eine Petition mit Unterschriften aus Obenstrohe im Jahr 2011 überreicht hatte (die NWZ  berichtete).

„Ich habe berechtigte Hoffnung, dass ich Ihnen nach der Auswertung der Winterschäden und des Bauprogramms einen konkreten Baubeginn für den Radweg an der L 818 nennen kann. Bis dahin bitte ich Sie noch um etwas Geduld“, schreibt Bode. Auch für dieses Vorhaben hatte sich Zukunft Varel beim Minister eingesetzt.

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