Dangast Seine Kritik daran, dass Dangast mittlerweile ein „Nordseebad ohne kurmedizinische Kompetenz“ ist, erneuert der Kur- und Fremdenverkehrsverein Dangast. Hintergrund sind Berichte in der NWZ  über den 2. Niedersächsischen Bädertag in Bad Zwischenahn unter dem Motto „Kurort im Wandel“.

„Die Artikel ,Heilbäder wollen Kur wiederbeleben’ und ,Leistungen der Kur wieder wertschätzen’ machen für den Kurverein ein weiteres Mal die erschreckend mangelnde Weitsicht der Dangaster Tourismuspolitik deutlich“, schreibt Tom Breitenfeldt für den Kurverein.

In dem NWZ -Bericht heißt es, „Hoffnungen der Kurorte nährt vor allem das zum 1. Januar 2016 in Kraft tretende Präventionsgesetz, das die gesundheitliche Vorsorge stärken soll. Das sehe Ausgaben in Höhe von jährlich 490 Millionen Euro für den Vorsorgebereich vor“. Es ist die Rede von guten „Chancen, dass Kurorte und Heilbäder allein durch ihre Geschichte und ihre Titel Interessenten anlocken könnten“.

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„Nur Dangast nicht“, kritisiert Breitenfeldt, „denn als ein Ergebnis der Vareler Tourismuspolitik steht Dangast jetzt als ,Nordseebad ohne kurmedizinische Kompetenz’ da“. In anderen Kurorten und Heilbädern gehe es darum, ein „klares, gemeinsames Bild der eigenen Identität als Kurverantwortliche zu schaffen“. Andernorts werde „...die Vielzahl örtlicher Heilmittel – vom Schlick über Moor bis zur Sole...“ als echter Standortvorteil gewertet. In Dangast hingegen seien diese Standortvorteile an einen privaten Investor verkauft worden mit dem Ergebnis, dass die Stadt Varel diese Ressource nicht mehr vermarkten kann.

Der Kurverein fragt, ob Kurdirektor Johann Taddigs am Bädertag teilgenommen hat und wenn ja, mit welchen Ergebnissen er zurückgekehrt ist. „Stellen die Ergebnisse möglicherweise eine Grundlage für ein touristisches Leitbild dar, welche Standortvorteile bietet Dangast in der Zukunft noch, wie schneidet Dangast im Vergleich mit anderen hochprädikatisierten Kurorten ab“, fragt Breitenfeldt und kritisiert die „verhängnisvolle Kurzsichtigkeit der Vareler Tourismuspolitik“.

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