UPJEVER Zur schon traditionellen Auswertung seines Einsatzes in Afghanistan hat das Objektschutzregiment wieder Vertreter von Kommunen und öffentlicher Organisation aus der Region eingeladen. Überschattet war dieser Einsatz von zwei großen Anschlägen im April, bei denen sieben deutsche Soldaten ums Leben kamen und 13 Soldaten schwer verletzt wurden.

Von Januar bis Mai versah das Kontingent des Objektschutzregiments unter Führung von Oberstleutnant Markus Herrman seinen Dienst in Mazar-E-Sharif im Norden Afghanistans. Ausdrücklich bedankte sich Regimentskommandeur Oberst Karl-Heinz Kubiak bei den Vertretern der Öffentlichkeit für die rege Anteilnahme und Unterstützung, die die Objektschützer hier in der Region genießen.

Ausführlich ging Oberstleutnant Markus Herrmann auf die vielfältigen Aufgaben beim Einsatz ein. „Natürlich steht der Schutzauftrag an erster Stelle“, betonte er. Gerade vor dem Hintergrund der Anschläge im April habe er die große Verantwortung getragen, alle Soldatinnen und Soldaten gesund wieder nach Hause zu bringen.

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Darüber hinaus hatten die Objektschützer die schwierige Aufgabe zu bewältigen, einerseits der Bevölkerung als Kämpfer gegenüberzutreten und gleichzeitig Mittler zwischen den unterschiedlichen Interessen zu sein.

Auch die Hilfsprojekte, die die Objektschützer fördern, seit sie in Afghanistan im Einsatz sind, wurden weiter ausgebaut. So hat das Kontingent vor Ort Zeltschulen anfertigen lassen, die zumindest eine vorläufige Lösung darstellen, um in manchen Orten überhaupt Schulunterricht zu ermöglichen. Immer noch sind 70 Prozent der Kinder von Bildung ausgeschlossen und 70 Prozent der Erwachsenen können nicht lesen und schreiben, so Herrmann.

Darüber hinaus unterstützen die Soldaten zusammen mit dem Entwicklungsdienst die Ausbildung von Lehrern, leisten medizinische Hilfe und klären über den Umgang mit Munitionsfunden auf.

Für ein Projekt, bei dem der Verein „Lachen Helfen“ eine Schule mit Möbeln ausstatten will, bitten die Soldaten um Spenden. Für 50 Schulbänke werden rund 3500 Euro benötigt. Einen Grundstock legte Hans-Jürgen Gennert, Präsident des Rotary-Clubs Jever-Jeverland, mit einer Spende von 1050 Euro und der Zusage, jede weitere Spende aufzustocken. (Spenden an: Lachen Helfen e. V.; Konto: 431 0900; BLZ: 360 501 05; Zweck: Sultan Afghanistan).    

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