Sportplatz Horumersiel
Auch Eintracht Wangerland für Erhalt

Der Verein fordert, die Bedürfnisse von Anwohnern, Gewerbe und Vereinen Horumersiels zu berücksichtigen. Unterdessen wehrt sich der Landrat gegen die Bezeichnung Mietskaserne.

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Horumersiel Auch die „Eintracht Wangerland“ hat sich jetzt für den Erhalt des Sportplatzes Horumersiel und gegen eine Bebauung mit Wohnblocks ausgesprochen: „Das darf nicht geschehen, ohne dass man die Beteiligten, insbesondere Anwohner, Gewerbe und Vereine in Horumersiel befragt und deren Bedürfnisse berücksichtigt“, betont der Vorstand um Andrew Gilliam-Hill.

Wie berichtet, plant die Gemeinde Wangerland, den Sportplatz Horumersiel der Wohnungsbau Friesland zum Bau von Mietwohnungen nach Vorbild von Schortens und Jever zur Verfügung zu stellen.

Horumersieler Vereine und Nutzer des Sportplatzes um Carsten W. Ihnken wehren sich dagegen: Sie sehen die freie Fläche im Ort als notwendig für die Lebensqualität von Horumersielern und Gästen an. In diesem Zusammenhang war der Eintracht Wangerland vorgeworfen worden, den einst intensiv genutzten Sportplatz in Horumersiel zu vernachlässigen und nun hinzunehmen, dass er bebaut wird.

„Für den Erhalt kämpfen: Ja. Es müssen aber die richtigen Argumente benutzt und nicht der Verein Eintracht Wangerland vorgeschoben werden“, betonte Gilliam-Hill.

Unterdessen hat Landrat Sven Ambrosy als Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbau Friesland Kritik der Horumersieler an den geplanten Mietwohnungen und am Vorgehen von Gemeinde und Gesellschaft zurückgewiesen. „Es ist das ureigene Recht der Gemeinde Wangerland, ihr Planungsrecht auszuüben und Baurecht für den Bau von sozialen Wohnungen zu erteilen oder auch nicht“, teilte er mit. Die Wohnungsbau Friesland werde jedes Abstimmungsergebnis im Rat akzeptieren.

Zudem lädt er die Kritiker ein, sich „ein Bild von unserem qualitativen Sozialen Wohnungsbau“ zu machen: Die IG Sportplatz hatte Anfang August die geplanten Bauten als „Mietskasernen“, „wirklich unschöne Häuser“ und „hässliche Mietskasernen“ bezeichnet. Laut Ambrosy handelt es sich aber um „eine gelungene Architektur“.

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