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BOCKHORN Der Vorsitzende des SPD-Ortsverbandes Bockhorn und Mitglied des Gemeinderates, Johann Helmerichs, bezieht Stellung zum vieldiskutierten Projekt eines Wohndorfes an der Uhlhornstraße. Er bezieht sich dabei auf einen Bericht über eine Ratssitzung („Fehlbetrag ist erträglich“), der am 30. Oktober in der NWZ  erschienen war.

Im Rahmen der Einwohnerfragestunde hatte Eduard Arndt das Thema angesprochen. Helmerichs: „Herr Arndt behauptete, dass der Gemeinde Bockhorn Einnahmen sowie den heimischen Handwerkern Aufträge verloren gehen. Theoretisch wird diese Behauptung bestimmt seine Berechtigung haben, betriebswirtschaftlich wird sie wahrscheinlich etwas einseitiger aussehen.“

Helmerichs weiter: „Bei der Antwort von Bürgermeister Ewald Spiekermann, dass die Ablehnung des Wohndorfes durch die Mehrheit des Rates eine Entscheidung ohne Weitblick war, muss man sich fragen, welcher Weitblick im Wege gestanden hat, der der Gemeinde oder der des Unternehmers. Wobei die Ablehnung mehr oder weniger von allen Fraktionen getragen wurde, auch von der UWG.“

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Die Behauptung, dass „einige Ratsherren aus dem Untergrund zu dieser Ablehnung gedrückt wurden, lässt an das demokratische Verständnis des Bürgermeisters zweifeln. Demokratie ist nicht im Sinne der vorgefassten Meinung einiger Bürger zu bestimmen. Diese Äußerung ist für alle Ratsmitglieder ein kräftiger Schlag ins Gesicht. Alle Ratsmitglieder sind gewählte Vertreter aus der Bevölkerung. Sie müssen somit die Interessen aller Bürger in der Gemeinde vertreten. So musste auch in diesem Fall das Für und Wieder abgewogen werden“, betonte Helmerichs.

Er fügte hinzu: „Auf Grund der Brisanz dieses Themas sollte der Bürgermeister schon so viel Vertrauen den Ratsmitgliedern entgegen bringen, dass sie diese Angelegenheit bis zur Meinungsausbildung ausgiebig in den Fraktionen diskutiert und dabei alle bekannten Fakten berücksichtigt hatten.“ Johann Helmerichs zitierte Winston Churchill: „Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.“

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