Friesland /Berlin Anke Eden-Jürgens ist noch völlig euphorisch über ihren Auftritt vor dem Petitionsausschuss des Bundestags: Die Landfrau aus Friesland hatte am Montag in Berlin in einem fünfminütigen Beitrag die Aktion „mammobis75“ der Kreislandfrauen und Gleichstellungsbeauftragten Friesland-Wilhelmshaven vorgestellt.

„Ich habe vorher so gebangt“, sagt sie. „Doch ganz viele Landfrauen haben zu Hause mitgefiebert und einige sind mitgekommen. Die Resonanz ist unglaublich“, schwärmt sie. Mit „mammobis75“ fordern die Landfrauen die Ausweitung des Mammografie-Screening-Programms auf Frauen über 69 hinaus – nämlich bis 75 Jahre. Mehr als 80 000 Unterschriften haben sie auf Listen und per Online-Petition gesammelt, um das Thema in den Petitionsausschuss zu bringen.

Ebenfalls mit Anke Eden-Jürgens Rede und Antwort stand Dr. Gerold Hecht aus Wittmund, Facharzt für Radiologie und Leiter des Zentrums Mammografie Nord. Die gut einstündige Sitzung wurde live im Parlamentsfernsehen übertragen.

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Eine Entscheidung hat der Petitionsausschuss noch nicht gefällt – „in einigen Wochen wird er eine Empfehlung an den Bundestag geben“, weiß Anke Eden-Jürgens. Ihr Gefühl ist dennoch gut: Für das Landfrauen-Engagement gab es durchweg positive Rückmeldungen. „Wir haben viel Lob bekommen.“ Und: „Wir hatten fast das Gefühl, als hätte die Politik nur auf unsere Petition gewartet“, sagt sie. Denn: In anderen EU-Ländern gilt die Altersbeschränkung auf 69 Jahren nicht.

Und deshalb sind die Landfrauen auch zuversichtlich, dass sie mit ihrer Aktion „mammobis75“ Erfolg haben werden. Bis es eine Entscheidung gibt, wollen sie auf jeden Fall am Ball bleiben. Sie sind überzeugt: Frauen sollten bis 75 Jahre die Wahl haben, ob sie am zweijährigen Screening zur Brustkrebsvorsorge teilnehmen möchten.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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